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Artikel-Schlagworte: „Meinung“

Auch wenn man sich vorstellen könnte, daß ich am Wochenende Besseres zu tun habe (hab ich auch), so ging mir das Wochenende über bei einer Autofahrt etwas durch den Kopf, das mir hier und anderswo schon öfter aufgefallen ist….

Ich rede sehr gern über mich als “Sexworker”.
Genau genommen bin ich ein bißchen auf der Suche nach einem noch passenderen Begriff für das, was ich als meine Berufung betrachte.

Wenn in Foren das Wort “Sexworker” fällt, folgen des öfteren Bemerkungen darüber.
Es wird geäußert, daß man doch bei “Hure” bleiben sollte; was denn der ganze neumoderne Kram eigentlich soll; ob man denn nicht aufhören sollte, Dinge schön zu reden und ähnliches.

Prostitution ist mit dem Internet; dem Blühen diverser Clubs und verschiedenster Formen von Etablissements sehr vielseitig und unterschiedlich im Angebot und Hintergrund (Zweck der “Verrichtung” und Hintergrund der Anbieterinnen) geworden.

Früher gab es Straße, Privatwohnung und Laufhäuser.
Blasen und Verkehr gab es in allen 3 Angeboten – lediglich mit anderem Niveau und Preis.
Irgendwann kam “Escort” dazu – die “Krone” aller Ficke**i”

Mit der Emanzipation der Huren und mit der Vielfalt von Werbemöglichkeiten und vielleicht auch zunehmender Intelligenz und Selbstbestimmung der Anbieterinnen nimmt die Vielfalt von Angeboten zunehmend an Breite zu.

Ich dachte so übers Wochenende, daß es wohl in keinem Forum irgendeinen Menschen gibt, der ein Problem damit hat, Busfahrer von Taxifahrern; von Kurierfahrern, LKW-Fahrern, Fernfahrern, Leichenwagenfahrern, Krankenwagenfahrern, ….. zu differenzieren.
Ebenso wie es völlig legitim ist, Bäcker von Konditoren,von Partisseuren und Konfisseuren zu differenzieren.
Mehr Beispiele möchte ich der Langatmigkeit halber nicht aufführen – aber es dürfte sehr viele davon geben.

Weshalb nun also sollten sich die Anbieter und Anbieterinnen von erotischen Dienstleistungen nicht ebenso von einander differenzieren dürfen?!

Wenn ich nun heute beschließe, daß ich keine Hure bin (weil ich “normal halt” nicht anbiete) und mir ausdenke, ich bin Body&Soul Erotik Worker dann heißt es vermutlich, ich wöllte nur das Kind nicht beim Namen nennen.
Wenn mich aber Freier anrufen und “ficken,blasen” verlangen und ich darauf hin sage, sie seien falsch – dann behaupten wiederum die, ich sei gar keine Hure.
Ist es denn nicht letztlich an der Zeit, daß sich Sexworker positionieren und auch deffinieren in jenem Bereich, der ihnen liegt?!
Ist es denn dann nicht sogar wichtig, sich Berufsbezeichnungen auszudenken, die ihr Arbeitsfeld deutlich beschreibt und offensichtlich macht, was angeboten wird?!

Nicht jede Sexworkerin bietet “normal halt” an.
Für mich wäre “normal halt” ein Analfisting beim Gast mit NS und abschließender Handentspannung.
Wenn ich dies jedoch bei jedem “normal halt-Anrufer” auch tun würde, ….. – ich bin überzeugt, die meinen ein anderes Normal.

Eine Tantra-Frau hat garantiert ebenso ein völlig anderes Normal.
Und die Frauen in Massagestudios ebenso.

Liese man Frauen in Clubs ihr eigenes Normal umsetzen, würde wohl auch jede etwas anderes tun.

Somit ist für mich die Suche nach neuen Berufsbezeichnungen in der Sexarbeit kein Schönreden oder Verschweigen von Tatsachen.
Ich glaube eher, es ist notwendig.
Sehe nur ich das so,oder gibt es noch andere?
Karin

Ich bin nun seit 3 Jahren hier in meinem Appartement.
Als ich damals von Fürth hier her kam, übernahm ich die Räume unrenoviert vom Vormieter und versuchte mit purer Abtönfarbe einige persönliche Akzente zu setzen.

Ich gab meiner Homepage seinerzeit ein neues design in Bambus/braun und hielt auch meine Räume in diesen Farben. Meine Homepage hat zwischenzeitlich längst ein weiteres neues layout und ansich strebe ich schon lange danach, hier einmal zu streichen – aber ich kann mich einfach nicht entscheiden… Unentschlossen – sein ist nicht besonders produktiv ;)

Ursprünglich wollte ich mit dem neuen HP-layout auch mein Appartement in braun/weinrot halten.
Inzwischen fühlt sich das für mich jedoch fast ein bißchen zu “dunkel” an.

Braun/grün, wie es noch ist gefällt mir gut. man könnte diesen “style” auch einfach ein bißchen “erfrischen”.

Blau/grün gefällt mir aber auch ganz gut.

Wie sehen das denn die Männer?
Wie wichtig ist ihnen die Farbgestaltung eines Appartements?
Was würde Euch denn gefallen?

Ich freue mich über die Abstimmung ergänzende Kommentare.
Liebe Grüße, Karin

 

PS:
Ich möchte noch ergänzen – die Wand wird definitiv beige.
Es geht mir um Handtücher, Accessoires, Kerzenständer, Vorhänge u.a.

 

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Wie ist das bei Euch?

Wenn draußen so herrlich die Sonne scheint; die Vögel zwitschern und nicht nur die Schnaken, sondern auch die ganzen anderen Tiere draußen wieder so richtig zum Leben erwachen – werdet ihr da auch wieder so richtig “lebendig” in unteren Regionen?
Mir geht das oft selbst so. Oder wenn man auf dem Balkon in der Sonne relaxed hat, dann mag man sich selbst zwar vielleicht nicht mehr groß bewegen, vor lauter Entspanntheit und Wohlfühlen. Aber wenn sich da jemand anderer bewegen würde, hätte man ja so überhaupt nichts dagegen, wenn die große Entspanntheit noch ein “Sahnehäubchen” oben drauf bekäme – ;) -
Wie denkt ihr?
Habt ihr Frühlingsgefühle?

Jenny

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