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Ich habe eben einen aktuellen Artikel mit dem Titel “Tabu Sexualität und Behinderung” in der Süddeutschen Zeitung entdeckt.
Hier der Link:
Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten der Menschen ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn, wie immer sehr gewitzt vor: “Lasst uns Verstecken spielen!” Die Intrige hob die Augenbraue, und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten und fragte: “Verstecken? Was ist das?” “Das ist ein Spiel”, sagte der Wahnsinn. “Ich verstecke mein Gesicht und fange an zu zählen, von eins bis Tausend.
Inzwischen versteckt ihr euch. Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der erste von euch, den ich finde meinen Platz einnehmen um das Spiel danach fortzusetzen”. Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude. Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit, die sonst keine Interessen hatte, machte mit. Aber nicht alle wollten teilnehmen: Die Wahrheit bevorzugte es, sich nicht zu verstecken, wozu? Zum Schluss würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, dass es ein dummes Spiel wäre (im Grunde ärgerte er sich, dass die Idee nicht von ihm kam) und die Feigheit zog vor, nichts zu riskieren. “Eins.., zwei….,drei …vier….”, der Wahnsinn begann zu zählen.
Als erste versteckte sich die Trägheit, die sich wie immer hinter den ersten Stein fallen ließ. Der Glaube stieg zum Himmel empor und die Eifersucht versteckte sich hinter dem Schatten des Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft hatte, bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen. Die Großzügigkeit schaffte es kaum sich zu verstecken, da sie bei allen Verstecken, die sie ausfindig machte, glaubte, ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.
Ein kristallklarer See… ideal für die Schönheit. Der Spalt eines Baumes… ideal für die Angst. Der Flug eines Schmetterlings… das Beste für die Wolllust.
Ein Windstoss… großartig für die Freiheit… und sie versteckte sich auf einem Sonnenstrahl.
Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort, luftig, gemütlich… aber nur für ihn allein. Die Lüge versteckte sich im Meeresgrund (stimmt nicht, in Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen). Die Leidenschaft und das Verlangen, im Zentrum des Vulkans.
Die Vergesslichkeit… ich habe vergessen wo sie sich versteckte, aber das ist nicht so wichtig.
Als der Wahnsinn 999 zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden. Alle Plätze schienen besetzt zu sein… bis sie den Rosenstrauch erblickte und gerührt entschloss, sich in seinen Blüten zu verstecken. “Ein Tausend”, zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom ersten Stein entfernt. Danach hörte man den Glauben, der mit Gott im Himmel über Theologie diskutierte. Die Leidenschaft und das Verlangen hörte man im Vulkan vibrieren.
In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph. Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus seinem Versteck, das sich als Bienennest herausstellte.
Vom vielen Laufen empfand er Durst und als er sich dem See näherte, entdeckte er die Schönheit. Mit dem Zweifel war es noch einfacher, er fand ihn auf einem Zaun sitzend, da dieser sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich verstecken sollte.
So fand er einem nach dem anderen. Das Talent hinter dem frischen Gras, die Angst in einer dunklen Höhle, die Lüge hinter dem Regenbogen (stimmt nicht, sie war im Meeresgrund) und sogar die Vergesslichkeit… die schon wieder vergessen hatte, dass sie Verstecken spielte.
Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.
Der Wahnsinn suchte hinter jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen. Mit einem Stöckchen fing er an die Zweige zu bewegen, als auf einmal ein schmerzlicher Schrei aufkam.
Die Dornen hatten der Liebe die Augen ausgestochen.
Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht, wie er seine Tat wieder gut machen sollte. Er weinte, entschuldigte sich bei ihr und versprach der Liebe, für immer ihr Begleiter zu sein.
Seit dieser Zeit, seitdem das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde, ist die Liebe blind und der Wahnsinn immer ihr Begleiter.
(unbekannt)
Quelle:
Ich habe diese Geschichte in einem Blog gefunden und möchte ihn hier gerne verlinken.
Da hat es sich doch glatt schon gelohnt, daß ich mich auf Kaufmich registriert habe….
Habe eben eine Seite entdeckt, die wohl manchen Mensch im Medienwahnsinn entspannter machen kann.
Die Homepage für Fettfetisch
Liebe Grüße, Karin
Ich habe schon oft von kaufmich.com gehört und ich denke, manch einer meiner Gäste ist dort Mitglied.
Bislang hat mich die Bezeichnung der Domain eher abgeschreckt und ich wollte den Inhabern von kaufmich.com schon oft gerne mal sagen MAN KANN MICH NICHT KAUFEN!!!!
Ebenso, wie manche Männer anrufen und fragen “Was kostest Du?”
Auch Sexworker sind nicht immer und nicht wirklich käuflich.
Ich gebe ja nichts von meinem Körper her; man darf sich nichts abschneiden und mitnehmen.
Auch nutzt er sich nicht ab.
Somit bucht man bei mir meine Zeit; mein Zuhören; mein Zärtlichsein – und doch gibt es auch hier Grenzen und klare Linien.
Von daher – nein, KAUFEN kann man mich nicht.
Und somit hatte ich mich dort bisher schon aus Protest nicht registriert.
Nun hat mich aber wieder mal die Neugierde getrieben und ich hab mir die Plattform mal näher angesehen.
Auf den ersten Blick schien sie – abgesehen vom Namen – dann aber fast perfekt zu sein.
Auch Menschen mit Behinderung können dort gezielt prohandicap-Anbieterinnen suchen.
Hm…..
Ich hab mich durchgerungen und mich heute nun also doch registriert.
Und als ich vorhin mal wieder ein bißchen drauf rumgeblättert hab, fiel mir ein Eintrag im seiteneigenen Blog auf, der mich sehr erfreut hat.
Kaufmich.com positioniert sich eindeutig PRO SAFER!!!
Ich finde das absolut vorbildlich und gut. Danke
Liebe Grüße, Karin
Nachdem ich nun ein bißchen durch die Profile gesurft bin, muß ich meine Begeisterung leider schmälern.
Wie kann es sein, daß Frauen dort das “100% safer-Siegel” bekommen, die Französisch mit Aufnahme anbieten?!
—-> Hab dort nachgefragt.
Die Betreiber von Kaufmich.com bitten ausdrücklich darum ein Profil zu melden, wenn in einem Profil mit 100%-safer-Siegel irgendwo ein Serviceangebot ohne Kondom auftaucht. (Auch Frz.)
Heute bekam ich eine PN in einem Forum, doch bitte einmal den neuen Blog eines Freundes zu “testen”, ob denn alles funktioniere.
Ich hab mich sehr gefreut, daß nun auch Rolliman begonnen hat zu bloggen.
Rolliman bloggt über Themen, die ihn persönlich; seine Sexualität; Mobilität und Lebensqualität betreffen.
Das sind ganz sicherlich Themen, die nicht nur Spastiker oder andere Menschen mit Behinderung, sondern auch “ganz normale Fussis” interessieren können.
Noch steht nicht allzu viel drin – aber ich bin sicher, das ändert sich schnell
Ich freu mich auf mehr.
Liebe Grüße, Karin
Irgendwann einmal hatte mir ein Gast ein Buch dieses regionalen Schriftstellers mitgebracht.
Zugegeben… – deutsche Krimis machen mich nicht nur im TV oft eher skeptisch….
Sie können gut sein – oft sind sie aber auch nur “gut gemeint”.
Andreas Franz…. – wenn ich jetzt noch wüßte, welcher Band es war…
Es war auf jeden Fall ein Offenbacher Fall; einer mit Peter Brand als Kommissar.
Da ich Geschenke von Gästen immer als “Besonders” empfinde und mich darüber auch sehr freue, hab ich das Buch also auch gelesen.
Anfangs also zugegeben skeptisch – und dann zunehmend erfreut und oftmals schmunzelnd oder gar lachend.
Als “zugezogener Offenbacher” fragt man sich doch sehr oft, ob die Schilderungen im Buch über Stadträte; Stadtplaner ; Gastronomie und anderes wohl tatsächlich genau so der Realität entsprechen und man möchte los ziehen und sehen, ob es am Kaiserlei tatsächlich noch Spuren einer “Ruhezone” gibt und ob diverse Restaurants tatsächlich bieten, was das Buch erzählt.
Ich habe das Buch damals sehr schnell gelesen – und mir direkt im Buchladen noch 2 oder 3 weitere Bände gekauft.
Bislang habe ich alle Peter Brand – Folgen und über Julia Durant auch 6 Band.
Inzwischen muß ich jedoch einräumen, daß ich soetwas wie “satt” bin.
Julia Durant wiederholt mir viel zu oft ihre alltäglichen Rituale, was ich als sehr zäh empfinde.
Aus diesem Grund kaufte ich mir dann ein Band ohne “Reihe” – die Bänkerin – und habe Andreas Franz damit vorläufig “aufgegeben”.
Ich bin übersatt von Tod, Vergewaltigung, Erpressung und auch – und vor allem – voll von Prostituierten-Morden.
Andreas Franz ist leider dieses Jahr im März in viel zu jungen Jahren verstorben.
Seine Bücher sind unterhaltend und schwer durchschaubar. Ich fand sie spannend, aber in hohen Dosen genossen auch sehr “stopfend”.
Liebe Grüße, Karin
Greg Iles ist ein Schriftsteller, den ich sehr gerne mag.
Ich lese prinzipiell gerne Krimis – aber in seinen Büchern fühlt man sich fast Zuhause.
Sie spielen fast alle in Natchet, Mississippi – einer alten, kleinen Stadt, welche industriell fast schon gestorben war und versucht, sich wieder zu erholen.
Egal, welches seiner Bücher man gerade liest – es läuft einem immer wieder jemand über den Weg, von dem man bereits in einem anderen Band gelesen hat.
Jedes Buch “spielt” aus Sicht eines anderen Stadtbewohners; jedes Band dreht sich um einen anderen Hauptdarsteller – und irgendwie hängen sie alle zusammen.
Man wird Teil dieser Stadt – mit jedem weiteren Band, das man liest.
Wenn ich nicht irre, habe ich derzeit alle bisher auf Deutsch erschienenen Bücher von Greg Iles.
Und ich freue mich darauf, wenn wieder ein Neues erscheint.
Von Greg Iles gibt es:
- (1995) Schwarzer Tod
Black Cross - (1997) @E.R.O.S.
Mortal Fear - (1999) Unter Verschluss
The Quiet Game - (2000) 24 Stunden
24 Hours / Trapped - (2001) Infernal
Dead Sleep - (2002) Ewiger Schlaf
Sleep No More - (2003) Geraubte Erinnerung
The Footprints of God / Dark Matter - (2005) Blackmail
Turning Angel - (2005) Bisswunden
Blood Memory - (2006) Leises Gift
True Evil - (2009) 12 Stunden Angst
Third Degree - (2011) Adrenalin
Seht dies gerne als Empfehlung.
Liebe Grüße, Karin
Da ich gestern ja ein paar neue Blogs entdeckt und hier verlinkt habe, hatte ich heute Morgen angefangen, mal in einem zu lesen.
Ist doch immer wieder interessant, wie Kolleginnen ihren Beruf erleben und auch Einblicke in andere Facetten der Sexarbeit zu bekommen.
Der Blog der Kollegin gefällt mir sehr gut, obwohl sie gänzlich anders arbeitet als ich.
Sie schreibt Trauriges, Aufregendes, Gefährliches, Kritisches, ebenso wie Lustiges.
Bei einem Beitrag bin ich vor Lachen fast vom Stuhl gefallen.
Deshalb möchte ich ihn hier gerne ebenso publizieren:
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Kundendienst
Manchmal bin ich ja auch Kundin statt Dienstleisterin und dabei geht dann auch mal etwas schief. Wie bei diesem Onlineshop, wo man mir einen falschen Artikel geschickt hat. Alles kein Problem, wird umgetauscht und Fehler können passieren. Der Kundendienst schickte mir dann auch noch eine mail, nur der letzte Satz machte mich irgendwie stutzig:
Bitte bedauern Sie unser Versehen.
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Der muß auch noch dazu:
Ehekrach
“Das Geld hat mir meine Frau gegeben, für einen Entsafter.”
Tja, das hätte sie wohl etwas genauer definieren sollen.
Der komplette Blog ist hier zu finden:
Neues vom Streetgirl
Liebe Grüße, Karin
Es hat mich nicht in Ruhe gelassen…
Da hab ich die letzte Zeit immer wieder ein bißchen an meinem Blog und dessen Layout herum-geschraubt – aber irgendwie wurde mit jedem Ding das “besser” wurde irgendetwas anderes “schlechter”.
Ich hab´s irgendwie nicht hin gekriegt.
Aber JETZT bin ich zufrieden.
Hab das Layout nun doch noch so hinbekommen, wie ich es gerne wollte und noch ein paar Links (linksseitig im Blogroll) zum neuen Thema “pay6-Blogs” hinzu gefügt.
Ich hatte in meiner HP-Statistik heute mehrere “INs” von einem Blog entdeckt, den ich dann doch auch einmal gelesen habe – und deshalb die neue Linkkategorie geschaffen.
Nun gut – ich hoffe, auch Euch gefällt mein nun harmonisch-wirkendes Layout hier und ich wünsche Euch eine angenehme Zeit.
Liebe Grüße, Karin
*Schmunzel*…. – ja, ich gebs zu….. was hat eine Kaffeemaschine im Blog einer Sexworkerin verloren?!
Eigentlich ganz einfach:
Für meine coffee-time muß ich doch auch für Nachschub sorgen
Da meine letzte Maschine nun nach unglaublichen 12-15 Jahren (bei konsequent 3 Kannen pro Tag!!) langsam leckte – nicht mich, sondern Wasser aus dem Behälter – wurde es Zeit, mir eine Neue zuzulegen.
Aber da “die Alte” so unvergleichlich gut, zuverlässig und unkaputtbar war, habe ich mir nun das nach-nach-nach-nach-nachfolge-Modell gekauft.
Ich halte nicht viel von modernem Schnickschnack und auch nichts von “teuer”.
So lag mein “nicht-Luxus-Modell” im humanen Preissegment und ich verlaß mich drauf, daß auch DIESE Rowenta wieder mindestens 10 Jahre treu ist.
Bei “Massenaufkommen” von Gästen – oder auch einem weiteren Seminar mit HEP in meinen Räumen – kann ich nun dank “alter Ersatzkanne” der gleichen Bauart auch Kaffee im Vorraus für mind. 8 Personen vorbereiten
Also, liebe Kaffeetrinker – ICH BIN VORBEREITET ![]()
Bis bald, Karin