Artikel-Schlagworte: „Höflichkeit“
Sternzeichen; Horoskope; Astrologie….. – meist gilt dieser “Hokuspokus” eher als “Frauenthema”.
Nur sehr wenige Männer befassen sich damit intensiv, bzw. sind diesbezüglich neugierig und offen.
Manches Mal finden sich in Freierforen aber auch diesbezügliche Anmerkungen in Berichten.
Vornehmlich zielen diese Berichte auf die Qualitäten von Skorpion-Frauen; deren Lust, Trieb, Ungehemmtheit und Tabulosigkeit.
Somit haben offensichtlich auch Männer ein Gefühl dafür, daß manche Sternzeichen wohl doch anders sind, als andere.
Nun bin ich zwar keine Skorpionfrau – aber ich bin Zwilling. Und das gerne.
Ich bin neugierig, aufgeschlossen, kommunikativ und ich mache gerne neue – auch bislang unvorstellbare – Erfahrungen.
Ich mache jedoch ungerne immer wieder dieselben, bereits gelernten und verstandenen unguten Erfahrungen.
Anfangs dachte ich, das kann doch garnicht sein, daß man ein Sternzeichen prinzipiell nicht versteht, bzw. mit dessen Art der Umsetzung von Sexualität nicht zurecht kommt.
Anfangs dachte ich, ich sei evtl. “vorbelastet” durch manche Antworten eines Gastes; durch meine eigenen Vorbehalte; mein eigenes Denken; meine eigene Erwartung an das Kommende.
So hörte ich auf, gewisse Fragen im Vorfeld zu stellen.
Allerdings stellte ich dadurch fest, daß dies keinen Unterschied macht.
Wenn ein Zusammensein für mein Gefühl sehr eckig und mit Mißverständnissen erfüllt verlaufen ist, dann kann ich inzwischen 150% sicher sein, immer auf das selbe Sternzeichen getroffen zu sein – auch, wenn ich das vorher nicht wußte.
Auch Mails, welche gerne erst Wochen nach dem Treffen an mich geschickt werden mit Inhalten wie
* Du lügst auf deiner Homepage – das stimmt doch alles so gar nicht.
* Ich empfehle dir, x und y von der Homepage völlig zu streichen – so habe ich das nicht bekommen
(es war “so” vorher auch garnicht abgestimmt)
* Deine Fotos sind doch garnicht aktuell. Nimm sie von der Seite.
(bei meinen FAQ steht, daß die Fotos teils aus 2009 sind – man weiß dies also)
* Du bist doch garnicht so warmherzig und lustvoll – sei gefälligst ehrlich auf deiner Homepage.
(nein, wenn ich gebissen, gezwickt, gekniffen und wund gerubbelt werde und man meine Bitte um andere Art der Stimmulation ignoriert, dann bin ich gewißlich nicht mehr warmherzig. Ist das verwerflich?)
* Ich bin mir sicher, ich bin dir in keinster Weise negativ aufgefallen und ich habe mich absolut korrekt verhalten – deshalb ist dein schlechter Service besonders verwerflich.
(Wenn dem so wäre, hätte ich mich nicht derart zurück gezogen und Berührungen vermieden. Auch hätte ich nicht mehrfach gesagt, daß mir diese “Zärtlichkeiten” nicht gut tun)
Und so Weiter……
Es ist für mich immer wieder traurig und schade, wenn das passiert.
Meine Philosophie ist eine andere – aber mit manchen Menschen ist es, als spräche man verschiedene Sprachen und keiner ist in der Lage den anderen zu verstehen.
Der Mann empfindet sich als besonders einfühlsam – und ich fühle mich zum Davon laufen, weil seine “Zärtlichkeit” für mich einfach nicht “zart” ist.
Dies ist scheinbar nicht zu ändern – aber vielleicht zu vermeiden.
Ich stehe hier offiziell und öffentlich dazu, daß ich mit Männern, welche im Sternzeichen Fische geboren sind, nicht zurecht komme.
Ich bitte darum, daß sich Fische-Männer besonders gut überlegen sollten, mich zu besuchen.
Speziell jene, welche bereits Tantra-Seminare, Entspannungs-Wochenenden oder ähnlich Spirituelles erlebt haben und ihre Fähigkeiten gerne an mir zum Ausdruck bringen möchten.
Jenen Männern ist anzuraten, sich eine andere Dienstleisterin zu suchen – ich kann nahezu garantieren, deren hochgesteckten und unrealistischen Erwartungen nicht gerecht zu werden.
Auch empfinde ich herrisch und befehlend formulierte “Ratschläge” in Mails als nicht angemessen und deutlich aus der falschen Perspektive verfaßt.
Sollte man nun glauben, es sei doch einfach, beim Sternzeichen zu schwindeln, so kann ich nur betonen, daß man dennoch spürt, daß Disharmonien vorhanden sind.
Und somit schneidet sich der Mann bewußt und eigenhändig selbst ins Fleisch.
Und ich lasse mich nicht in die Garantiepflicht nehmen, “professionell” genug zu sein, alles mit mir machen zu lassen für Geld.
In diesem Punkt bin ich gerne unprofessionell und menschlich.
Karin
Hier nur zur Ergänzung:
- Termine vereinbare ich ausschließlich mit angezeigter Rufnummer des Anrufers.
- Termine können gerne bereits frühzeitig vereinbart werden;
spätestens jedoch 30min. vor der gewünschten Uhrzeit (bei NS mind. 1 Std. zuvor)
- So, wie Du dir sicherlich wünschst, daß ich dich pünktlich zum Termin in erfreulicher Athmosphäre, Stimmung und Optik erwarte, so wünsche auch ich mir Pünktlichkeit.
Meine Klingel ist 10min. vor bis 10min. nach dem vereinbarten Zeitpunkt aktiv – bei Verspätung freue ich mich über eine frühzeitige, informative SMS oder einen kurzen Anruf.
Ich danke für dein Verständnis und garantiere Diskretion.
Karin
Es ist die Frage, ob es wichtig ist; ob es Sinn macht und auch ob es gut ist, wenn ich dies hier schreibe.
Aber ich habe das Gefühl, es sollte wenigstens EIN Mal gesagt werden.
Wer geht nicht durch die Stadt; durchs Büro; durchs Leben und durchstreift mit den Blicken sein Umfeld.
Ah – die Frau Müller – die könnt mal abnehmen.
Und drüben der Maier – ob der wohl was mit der Schäffler hatte?
Ah…. – unser Chef…. der ist ja heute gut drauf. Ob ihn wohl seine Frau mal wieder hat drüber gelassen?!
Oh Gott…. – wie sieht die denn aus?! Hat die keinen Spiegel.
Hm…. – wer ist das denn? Die hab ich ja noch nie gesehen…. aber von der Bettkante würd ich DIE nicht stoßen….
Ach…. – der schon wieder…. Wie komm ich hier weg? Ich hab nicht schon wieder Bock mir sein Gestänker anzuhören….
Man geht durchs Leben und bildet sich Sekunde für Sekunde ein Urteil nach dem anderen – und merkt es kaum noch.
Das Hirn ruft in Bruchteilen von Sekunden und völlig unbeauftragt Erlebnisse der Vergangenheit auf; zieht Vergleiche; erinnert sich an alles je gehörte; je gesehene – und baut sich daraus ein Urteil und führt zu einer Handlung.
Jeder Mensch urteilt individuell – auf Basis seiner Erfahrungen und seines Lebens.
Ich hatte bereits an einigen Diskussionen in Freierforen Teil, in welchen es darum ging, ob SW denn überhaupt Gäste ablehnen DÜRFEN – oder sollen oder können.
Aufgrund welcher Begründungen sollen sie dies den “dürfen” und in welcher Form sollen sie denn dann ablehnen?
Sollen sie lügen und sagen, daß sie bereits einen Termin haben?
Sollen sie dem Mann die reellen Gründe benennen, damit er weiß was an ihm “falsch” ist und er dies ggf. ändern kann? – oder begründen?
Ich mache mir hier mit meiner Meinung nicht nur Fans.
Und dennoch HABE ich meine Meinung.
Und ich habe sie mir erarbeitet, indem ich verschiedenste Arten der Selektion und Arten des Neins ausprobiert habe.
Ich bin nicht den einfachen Weg gegangen, sondern habe vieles versucht.
Männer selektieren meist – zugegeben nicht immer – schon darin, daß sie garnicht erst jede SW anrufen. Mann selektiert meist aufgrund von Aussehen und Serviceangebot.
Wenn man dann anruft, und die Dame denn doch nicht dem entspricht, was Mann sich erhofft LEGT ER MEIST MITTEN IM GESPRÄCH WORTLOS AUF.
Manche Männer sagen auch tatsächlich etwas wie “Sorry, das entspricht nicht meiner Vorstellung. Auf Wiederhören” – aber das ist äußerst selten.
Ich habe ganz konkrete Vorstellungen davon, wie sich ein Mann am Telefon für mich anFÜHLEN muß.
Und dieses FÜHLEN läßt sich definitiv nicht mit Worten erklären.
Früher versuchte ich, dem Anrufer freundlich zu erklären, daß ich an einem Besuch nicht interessiert bin.
Männer erklären dann daraufhin, wie toll sie doch sind; daß sie doch schließlich bezahlen; daß sie doch ganz “normal” sind; daß sie mir doch nichts “getan” hätten; daß sie aber doch unbedingt WOLLEN; daß ich als Hure doch MÜSSE, wenn er WILL; daß es doch auch ganz schnell vorbei wäre und ich mich nicht so anstellen soll; ….
Oder sie fragen, was sie denn falsch gemacht hätten; was sie denn ändern müssen; ob sie denn mehr bezahlen sollten; ….
Es führt zu einem völlig unnötigen, langen hin und her, das an meinem NEIN doch ohnehin nichts ändert.
Wie soll man einem Mann erklären, daß man halt so ein Gefühl hat….
Würde irgendein Mann dies akzeptieren?
Und WENN er es akzeptiert – muß man es dann vorher lang erklären?
Ich nehme meine Gefühle ernst; ich LEBE meine Gefühle.
Ich lebe sie, wenn ich fühle, ob ich einen Gast zu mir kommen lasse.
Und ich lebe sie, wenn er hier ist.
Und es steht keinem Menschen zu, über meine Gefühle hinweg zu urteilen.
So, wie man dies auch bei jedem anderen Menschen nicht tun sollte.
Von daher halte ich es klar, kurz und deutlich wie es die Männer mir vorleben – wenn etwas nicht “paßt”, beende ich das Gespräch. Und dies ist keinesfalls eine pauschale Abwertung meines Gegenübers, sondern sagt lediglich aus, daß dieser Mann nicht zu MEINEM persönlichen Gefühl paßt. Nicht mehr und nicht weniger.
Karin
In diesem Gewerbe tummeln sich viele unterschiedliche Charaktere – auf Seiten der Anbieterinnen und auch bei den Gästen.
Und die Vielfalt der Angebote ist sehr groß und vielfältig.
Männer sind es von Clubs; Partytreffs; Straße – und auch sehr vielen privaten Wohnungen oft gewohnt, daß die Sexworkerinnen “allzeit bereit” und “lustvoll tropfend”; fertig “gestyled”, satt und allzeit gutlaunig in den Startlöchern sitzen und sich eifrig auf den nächsten Geldschein auf 2 Beinen stützen, der hoffnungsvoll klingelt.
Öffnungszeiten von 8 – 4 Uhr durchgehend sind keine Seltenheit und viele SW arbeiten denn tatsächlich die ganze Schicht durch – und wagen oft nicht, sich aus der Wohnung zu bewegen (um mal frische Luft, Sonne oder etwas zu Essen zu bekommen, das nicht vom Pizza-Dienst kommt), weil sie ja sonst was verpassen könnten….
Für die Nutzer dieser Art von Dienstleistung ist es sicherlich praktisch:
Man ruft irgendwann mal dort an, bekommt eine Adresse und geht DANN dort hin, wenn es einen grad mal “überkommt” – völlig wurscht, zu welcher Uhrzeit man dort aufschlägt. Irgendein “geldgeiles, williges Fleisch” wird schon nach einem geiern.
Man nehme es mir bitte nicht krumm. Ich werte hiermit keineswegs Menschen ab – solange sie sich wie solche verhalten.
Nun ist es zwar im Escort üblich – in Privatwohnungen ist es aber eher ungewöhnlich und selten, daß Termine vereinbart werden.
Es gibt in der Sexarbeit auch einige Frauen, welche sehr gerne auch noch ein Privatleben haben.
Frauen, welche durchaus auch andere Interessen, Hobbies und auch Familie haben, mit welchen sie sich um ihre Tätigkeit herum gerne beschäftigen mögen.
Frauen, welche NICHT 15 Stunden des Tages in Unterwäsche vor dem Fernseher sitzen möchten.
Frauen, die aus diesem Grund Termine vereinbaren.
Frauen, welche sich für diesen Termin extra zurecht machen; der Wohnung eine gemütliche Aura verschaffen und den Gast pünktlich erwarten.
Auch wenn ein solcher Termin die Möglichkeit für beide läßt, evtl. doch noch Abstand vom erotischen Miteinander zu nehmen, sollte die Chemie nicht passen, so ist dennoch ein pünktliches Erscheinen für höfliche Menschen völlig normal und erwartungsgemäß.
Auch ich vereinbare Termine nicht zum Spaß.
Oft bin ich unterwegs; gemütlich beim Lesen; habe den Haushalt zu besorgen oder treffe Freunde.
In keinem Fall sitze ich hier in Dessous und langweile mich.
Ich bin keine Sexworkerin für Spontanklingler und auch nicht für Menschen ohne die “guten, alten Werte”.
Da Pünktlichkeit einer davon ist, halte ich es mit anderen Menschen so, wie ich es mit mir selbst halte.
10min. vor und 10min. nach dem vereinbarten Termin ist meine Türklingel funktionsfähig – ansonsten ist sie lautlos.
Ein Gast, der sich offensichtlich verspätet, kann mir gerne eine SMS schicken oder kurz anrufen und Bescheid sagen – das ist bei den oft weiten Anfahrten meiner Gäste noch nie ein Problem gewesen und meine Zeitfenster für Termine bieten grundsätzlich Spielraum.
Wenn jedoch ein Mann glaubt, er dürfe mich hier unwissend sitzen lassen und grad mal kommen, wann er will – dann muß ich sagen, daß ich hierfür keine Termine vereinbare.
Man erntet, was man säht.
Wenn der vereinbarte Ankunftstermin verstrichen ist, kommt keiner mehr.
Und ich bin wieder Privatfrau.
Und keiner meiner Gäste würde dies anders sehen.
Pünktlichkeit ist Höflichkeit.
Und – aus aktuellem Anlaß – das gilt auch für junge Männer, die auf ältere Frauen stehen. Oder GERADE für sie.
Karin
Eben rief wieder einer von der Sorte an….Kein Guten Tag; kein Name; kein nix…
„WANN HASCH DU ZEIT?
Ich versteh immer nicht, was Männer von mir erwarten, wenn sie DAS fragen…
Soll ich etwas sagen wie „also heute um 3 kommt der Willi. Der hat so Probleme mit der Erektion. Und deshalb ist er sicher 2 Std. da.
Und um 5 kommt der Eugen. Der ist schon über 70 und hat Probleme mit seiner Frau. Da weiß ich nicht, wie lang er braucht.
Morgen um 11 kommt ein Paar. Die brauchen sicher 5 Std.
Und gegen 7 kommt der Hubert.
Und übermorgen um 33 kommt…..
Und in 5 Tagen kommt….
Und in 6 Tagen kommt….
Und nächste Woche Montag kommt….
Und in 3 Wochen kommt….“
und dann krieg ich zur Antwort:
„Och, ich wollt bloß mal fragen. Ich hätt ja eh erst in 5 Wochen Zeit….“
Oder es wird so einfach gleich aufgelegt.
WAS WOLLEN DIESE MÄNNER HÖREN?
Ich bin weder Friseur, noch Arzt.
Ich freue mich immer sehr über ein „Hallo, Jenny. Ich bin der xyz und habe dein Inserat bei XXX gefunden.
Ich hab deine Homepage gelesen und würde gerne heute um 15h vorbei kommen. Würde das gehen?“
Dann kann ich sagen „Ja“ oder „Nein, ich hätte aber ab 16h wieder Zeit“.
Manchmal frag ich mich echt, warum immer wieder diese Männer ohne Nummer anrufen und meinen Kalender abfragen.
Wollen die verarscht werden?!
Ich freu mich doch immer sehr über meine Gäste mit Niveau
Jenny