Artikel-Schlagworte: „Fetisch“
Da hat es sich doch glatt schon gelohnt, daß ich mich auf Kaufmich registriert habe….
Habe eben eine Seite entdeckt, die wohl manchen Mensch im Medienwahnsinn entspannter machen kann.
Die Homepage für Fettfetisch
Liebe Grüße, Karin
Ich hab es sehr oft erlebt in Terminwohnungen oder in Wohnungen mit mehreren Mädchen und einem Betreiber.
Natursekt wurde gegen ein “Extra” von 30 – 60€ (manchmal sogar mehr) auch von Frauen angeboten, die so garnichts mit dieser Spielart anzufangen wußten, oder sich gar ekelten.
Meist wurde der nackte Gast ins Bad geführt, wo er sich in häufig verdammt unbequemer Art auf den kalten Duschenboden “falten” sollte.
Das Mädel balancierte dann irgendwie auf dem Rand und drückte ein paar Tröpfchen des begehrten Nasses über den Mann.
Fertig.
Er sollte sich dann auch bitte sofort gründlich waschen und sauber wieder ins Zimmer zum Bett kommen.
Durch diese “Aktion” ist natürlich jedwelcher erotische Effekt – so er denn überhaupt da war – völlig dahin und man beginnt im Zimmer bei Null.
Ich habe nie verstehen können, warum sich Männer mit solchen Kompromissen abfinden.
Da ich selbst auf NS-Spiele stehe, kenne ich die Phantasien und Sehnsüchte hinter diesem Wunsch und biete somit – seit ich autonom und in eigenen Räumen arbeite – Natursektspiele im Bett an.
Als safer arbeitende Dienstleisterin ausschließlich aktiv – deshalb aber gewißlich nicht weniger leidenschaftlich.
Viele Männer tragen die nassen Phantasien schon jahrelang mit sich herum und schämten sich bisher, sich jmd. anzuvertrauen.
Andere leben ihren Fetisch schon sehr lange aus.
Manche mögen es gerne im Gesicht; andere möchten drin baden; wieder andere kriegen nicht genug davon und Weitere wollen sich erst mal langsam heran tasten und ausprobieren, wo ihre Grenzen liegen.
Man kann sich gut vorab darüber unterhalten, was einen treibt; wonach es einen sehnt; was man mag – und vor allem, was nicht.
Da ich keinerlei Berührungsängste mit meinem eigenen Urin habe, genieße ich es, das Naß ins erotische Spiel mit einzubauen.
Es ist schön, einen Mann in unerwarteten Momenten; in außergewöhnlichen Positionen mit einer kleinen – auch schluckgerechten – Portion des Ersehnten zu überraschen.
Es ist schön zu sehen, wie ein Mann seine Hemmungen und letztlich auch seine Kontrolle verliert.
Es ist schön, einen Mann in Tiefe, Vertrauen und Vertrautheit zu erleben – und doch zu wissen, er kann nach diesem seelischen Ausflug unberührt wieder in sein Leben zurück.
Ich freue mich immer wieder, wenn ein Mann es wagt, seinen ersten Natursektversuch mit mir zu machen.
Zu erleben, wie er sich zunehmend weiter wagt und zunehmend mehr sein Inneres zu leben wagt.
Hiermit fordere ich auf, Träume zu leben – und nicht das Leben zu träumen.
Karin
Immer wieder höre ich am Telefon von Männern Sätze wie
* “Ich bin ganz normal. Nix Außergewöhnliches”
* “Ich bin nicht pervers.”
oder auch die Frage “Du schreibst da auf deiner Homepage etwas von Fetisch. Was ist das denn überhaupt?”
Tja…. was ist ein Fetisch? Und warum haben immer alle Angst, deshalb gleich “pervers” zu sein?
Wen geht es denn etwas an, wenn ein Ehemann gern am getragenen Slip seiner Frau schnuppert, weil es ihn an schönen Sex mit ihr erinnert?
Wen geht es denn etwas an, wenn ein anderer getragene Shirts oder Socken präferiert, weil er sich dadurch entspannt und wohlig fühlt?
Wen geht es denn etwas an, wenn ein anderer Mensch gerne Brüste; Blusen; Pos; Rosetten; lange Finger- oder Fußnägel ansieht? Und ihm das Lust bereitet?
Wen geht es etwas an, wenn ein anderer gerne Frauen auf der Toilette zusieht? – deren Einverständnis voraus gesetzt.
Wen geht es etwas an, wenn einer gerne an Füßen leckt?
Oder wenn ein Mann es liebt, das seidene Gefühl von Damen-Dessous auf der Haut zu fühlen?
Wen gehen diese Dinge etwas an, außer dem Betreffenden selbst – und jene Personen, die er ins Vertrauen zieht, um diese Träume auszuleben?
Wer will sich denn anmaßen, daß Maß aller Dinge zu sein und bemessen zu können, was “normal” ist?
Und selbst WENN es “unnormal” wäre – dann geht es noch immer keinen Außenstehenden etwas an.
Ein Großteil meiner Gäste mag Natursektspiele – somit ist dieser erotische Reiz ganz sicher nicht “unnormal”.
Ein weiterer großer Anteil meiner Gäste liebt anale Stimmulation – und diese Männer sind bei Weitem entfernt davon, homosexuell zu sein. Somit ist auch dieses sicher nicht “unnormal”.
Und auch Fuß- und/oder Busenliebhaber gibt es viele.
Ist man dann nicht schon eher “unnormal”, wenn man keinen Fetisch hat?!
Müßte nicht schon fast jener “pervers” sein, der außer Geschlechtsverkehr in missionar nichts anderes praktiziert und liebt?!
So viele Menschen schämen sich wegen ihrer Vorlieben.
So viele Menschen verheimlichen ihre Sehnsüchte und Phantasien aus Angst, abgestoßen und ausgegrenzt zu werden.
So viele Menschen schweigen – anstatt sein zu dürfen, wer sie sind und ihre Liebe und ihre Sehnsucht mit dem geliebten Partner (den sie ja oft in Wahrheit tatsächlich begehren) und dessen Füßen/Wäsche/Po/NS auszuleben.
Oft wird jahrelang eine Phantasie mit sich herum getragen.
Eine Phantasie, welche manche von Kindheit an begleitet – und andere auch oft durch TV oder Internet erlangen.
Eine Phantasie, bei welcher man manches Mal erst wirklich weiß ob sie real stimmuliert, wenn man sie denn auch ausgelebt hat.
Manche Phantasie ist vielleicht besser dauerhaft eine Phantasie.
Andere möchten raus.
Ausprobiert und gelebt werden.
Wäre da nicht diese “Moral”.
Und die “Gesellschaft”.
Und die Partnerin, die man nicht verlieren möchte, weil man sich ihr als “pervers” outet.
Wie kann eine Gesellschaft, in welcher sicherlich 80% irgendeine Vorliebe; eine Sehnsucht; eine Phantasie haben sich derart gegen “Perverse” stellen, wo sie doch in Wahrheit daraus besteht?!
Ich trage mich mit dem Gedanken, mir in nächster Zeit einen Toilettenstuhl zuzulegen.
Das würde meinem NS-Angebot noch andere Möglichkeiten offenbaren und manchem Mann, welcher gerne guckt – oder auch zeigt – hierfür einen bequemen und gemütlichen Platz schaffen.
Ich bin weit entfernt von SM und dominanten/devoten Spielen.
Aber es ist schön, auf diese Weise und in zärtlich-vertrauter Art den schüchternen Anfragen oft sehr zaghafter Männer nachkommen zu können, die einfach gerne einmal “gucken” wollen. Oder vorsichtig ihre Grenzen ausloten.
Männer, die gerne herausfinden möchten, ob ihre Phantasie in der Wirklichkeit ebenso gut ist, wie im Kopf und die notfalls auch mal sagen können möchten, daß sie “hier” lieber abbrechen mögen – wenn es ihnen doch nicht so gut tut, wie erhofft.
Auch wir Menschen sind sehr sinnliche Lebewesen.
Riechen, schmecken, tasten, sehen…. – alles kann und darf zur Lust dazu gehören.
Und es ist schön, daran teilhaben zu dürfen, wenn wieder einmal ein Mensch den Mut findet, sich diesen “perversen” Sinnen hinzugeben und sich darauf einzulassen.
Ich freue mich auf weitere neue und auch unbekannte Experimente.
Liebe Grüße, Karin