Artikel-Schlagworte: „Bericht“
Da ich in Freierforen zwar sehr gerne im off topic schreibe, jedoch prinzipiell in Berichteforen – auch nicht in Berichten über meine Person – mit meiner Meinung jene der Männer verwässere, möchte ich gerne hier in meinem Blog Stellung beziehen zu den aktuellen Beiträgen im LSH:
Zum Einen möchte ich mich gerne für all die positiven Äußerungen mancher Forenuser bedanken.
Zum Anderen werte ich auch hedonist´s Beiträge als durchaus positiv.
Bestätigt er mich doch durchaus in meiner Authentizität und Echtheit.
Steht doch schon auf meiner Homepage, daß ich nicht “jeden” als Gast haben möchte und auch nicht für alles von Jedem zu haben bin.
Und zeigt doch seine Wortwahl im Bericht, daß meine Weigerung ihn zu “bedienen” sicherlich nicht unbegründet war.
Wie meine Gäste durchweg wissen – und wie auch auf meinen Fotos vermutlich nachvollziehbar – bin ich keine Strapsträgerin.
Genauso wenig, wie ich 3. Zähne trage ![]()
Hier scheint sich hedonist´s Verständnislosigkeit über meine Zurückweisung zu zeigen.
Ich habe in diesem bisherigen Jahr definitiv 2 Männer durch entsprechendes Verhalten davon überzeugen können, daß es für sie besser ist, wieder zu gehen.
Der Mann im Mai hatte einen NS-Termin gebucht – welcher mit 120€ zzgl. NS 30€ vermutlich in jenem Foren-Beitrag erwähnt wird.
Ich hatte ihm bereits im “Anbahnungsgespräch” Cunillingus verweigert, da er mir mit seinen unbehandelten und weithin riechenden Eiterzähnen als zu großes Gesundheitsrisiko erschienen war.
Ich habe keinen Zweifel daran aufkommen lassen, daß ich zwar alle weiteren Punkte seiner Service-Wunschliste einhalten werde – daß es jedoch zu keiner Praktik kommen wird, bei welcher ich meine Gesundheit gefährdet sehe.
Worauf hin er recht pikiert vorzog zu gehen.
Ja – höflich war er gewesen – andererseits zeigt der Wortgebrauch im Forum durchaus, daß er mich ganz sicher nicht gewertschätzt hätte.
Es gibt nun mal Menschen, die bereits im privaten Rahmen derart oft zurück gewiesen werden, daß sie es umso weniger verkraften, wenn dann auch noch eine SW unwillig erscheint.
Damit müssen sowohl SW umgehen können, als auch die lesenden Herren in Freierforen. Nicht immer ist alles so, wie es zu sein scheint.
Ich freue mich auch weiterhin über Gäste, welchen mein Gesundheitsbewußtsein und meine Echtheit als Positivum am Herzen liegt.
Liebe Grüße, Karin
Ich wollte mich hier einmal bedanken für die vielen lieben e-mails, welche mir Männer oft nach einem Termin mit mir schreiben.
Ich möchte hier jedoch auch gern zum Ausdruck bringen, daß ich hierfür extra mein Gästebuch auf meiner Homepage habe und mich auch sehr freue, wenn mancher RO sich in einem Forum doch einmal wagt, etwas über mich zu schreiben.
Ich weiß, daß mancher Forumler unsicher ist, ob die Dame seiner Wahl mit einem Bericht über sie einverstanden, bzw. glücklich ist.
Um diese Unsicherheit zu beseitigen schreibe ich hier deutlich, daß ich mich darüber freue.
Wenn einer meiner Gäste seinen Empfindungen Ausdruck verleihen mag, dann bin ich sicher, er tut dies in der selben niveauvollen und sensiblen Art, wie er mein Gast gewesen war – was sollte ich also hier für Einwände haben…
Feedback welcome ![]()
Mit liebem Gruß, Jenny
Wie man ja inzwischen weiß, biete ich Termine bei Menschen mit Behinderung an.
Egal, ob es sich um Mann, Frau – oder auch ein Paar handelt.
Ob ich „zur Befriedigung“ verhelfen soll, oder einfach „nur“ unterstützend anwesend bin.
Ich freute mich sehr, als ich vor einer Weile eine Anfrage von einem Paar bekam.
Sie hätten beide MS.
IHN zwang seine Multiple Sklerose inzwischen bewegungslos in den Rollstuhl; er kann sich überhaupt nicht mehr selbstständig bewegen.
SIE kann mit einem Rollator noch selbstständig laufen – wenn auch etwas wackelig und langsam – und sie übernimmt auch seine komplette Pflege alleine.
Sie sind bereits mehrere Jahre ein Paar – und seit einiger Zeit auch verheiratet.
Er knapp über 40 und sie 10 Jahre jünger.
Die Namen habe ich geändert – ebenso wie Ort und Datum bedeutungslos sind.
Paul schrieb mich nun also an.
Er schilderte ihre Beziehung als zufrieden und glücklich – außer dem Problem, daß sie keinen wirklichen Sex haben könnten.
Er kann durch seine Muskelschwäche nur auf dem Rücken liegen – und Stefanies Muskulatur sei inzwischen zu schwach, ihn ausdauernd zu reiten.
Andere Stellungen seien ihnen nicht geläufig und hätten sie somit nie versucht.
Es wäre schön, ich könne sie Zuhause besuchen und unterstützend mitwirken, den GV auszuführen.
Desweiteren sehne sich Stefanie nach Zärtlichkeiten. ER könne sie nicht streicheln und liebkosen – das fehle ihr sehr. Bestenfalls könne ich sie vielleicht mit der Hand zum Höhepunkt bringen….
Soweit so gut.
Wir schrieben mehrmals hin und her. Ich freute mich unglaublich. Es gibt nur sehr wenige Paare, die sich wagen, so offensiv Hilfe zu suchen. Und es schien mit sehr beglückend, einem liebenden Paar mehr Nähe zueinander zu ermöglichen.
Ich hoffte, meine Erfahrungen, die ich in meiner Beziehung zu „meinem“ Tetra QS hatte machen dürfen, würden mir helfen, jenem Paar gute Tips geben zu können.
Auch er konnte sich nicht bewegen – und unsere Beziehung war dennoch auch sexuell sehr befriedigend.
Ich dachte, es gibt immer Mittel und Wege, wie man sich gut tun kann – das wird nun auch bei Paul und Stefanie möglich sein.
Da ich mit Frauen bislang recht wenige Erfahrungen habe machen dürfen – und ich auch nicht ausgeprägt bisexuell ausgerichtet bin – schlug ich ein unverbindliches Kennenlernen im Vorfeld vor. So, wie ich es bei Paaren immer tue.
Ich denke, für Frauen ist es oft besonders wichtig, daß die Chemie stimmt. Frau kann sicherlich nicht mit jeder Frau zärtlich und vertrauensvoll umgehen. Es ist wichtig, das in einem zwanglosen Gespräch zu erspüren – und erst DANN zu entscheiden, wie weit man miteinander gehen möchte.
So vereinbarten wir einen Termin, auf den ich mich freute.
Wir wollten uns unverbindlich „beschnuppern“ – und dann entscheiden, ob wir direkt ins Schlafzimmer wechseln, oder eben nicht.
Auch bzgl. des Obulus wollte ich, daß SIE und ich uns vorab Gedanken machen.
UNTERSTÜTZEN ist für mich definitiv etwas anderes, als eine sexuelle Leistung zu erbringen. Somit hielt ich hier mein übliches Honorar für nicht angemessen.
Es ist mir wichtig, daß Preis und „Leistung“ im Gleichgewicht liegen. Ebenso wie finanzielle Möglichkeiten zu beachten sind.
So kam dann der Tag des Treffens und ich war – wie so oft – viel zu früh….
Ich rief kurz an und „meldete“ meine Ankunft. Trotzdem war ich direkt Willkommen und wurde herein gebeten.
Etwa 1 Std. redeten wir über ihre Beziehung; ihre gescheiterten Versuche der Erotik; über ihr Wochenende irgendwann mal in Trebel bei L. Sandfort und ihre Erfahrungen dort; über verschiedene Bücher, in denen sie Rat gesucht hatten;….
Es gibt viel Hilfe für Paare, bei denen EIN Partner ein Handicap hat. Aber es gibt nichts für Paare, wo BEIDE Partner behinderte Menschen sind.
Ich fand Stefanie auf Anhieb sympathisch. Sehr nett, ausgesprochen hübsch, absolut klar – „Ja, ich will, daß Du mich sexuell befriedigst.“ hatte sie zu mir gesagt.
Nun gut – ich hatte zugesagt, daß ich es versuchen werde. Nun mußte ich das auch einlösen….
Wir fanden uns soweit wohl „passend“. Es fühlte sich alles ganz gut an – wenn auch eigentlich keiner wirklich wußte, was auf uns zukam.
Wenn auch keiner wirklich wußte, wie UMSETZBAR sein sollte, was Hoffnung war.
Aber wir wollten es versuchen und ich hoffte, die Beiden hätten Ausdauer, Geduld und Lust, um das Experiment mit mir zu wagen.
Hier wird es nun schwierig für mich, die richtigen Worte zu finden. Ich mag nicht zu sehr ins Detail gehen – und doch etwas von der Stimmung dieses Treffens vermitteln…..
Stefanie brachte ihren Mann nun ins Bett. Es dauerte seine Zeit, bis sie trotz ihrer Erkrankung Paul mit dem Lifter im Bett und ausgezogen hatte. Meine Hilfe schien nicht erwünscht zu sein. Anschließend ging auch sie ins Bad um sich vorzubereiten.
Ich überbrückte die Zeit neben Paul im Bett – etwas zerissen, was ich nun tun sollte – oder besser nicht.
Es ging um UNTERSTÜTZUNG; nicht darum, ihn zu erregen….
Stefanie kam, legte sich „andersrum“ neben ihren Mann. Es sah alles andere als bequem und entspannt aus.
Nie habe ich eine Frau lustloser mit der Hand am Geschlecht ihres Mannes manipulieren sehen, als zu dieser Gelegenheit. Es schien, als würde sie eine „lästige Pflicht“ erfüllen. Als wäre das „Instandsetzen des Penis“ im Vorfeld des Aktes etwas, das sie nicht gerne macht.
Es wirkte, als wolle sie sagen „nun mach hinne, daß das Ding endlich „tut“ und wir anfangen können“.
Kaum, daß sich eine leichte Erektion einstellte, hockte sie sich über ihn und ich sollte versuchen „einzufädeln“. Das stellte sich natürlich mangels Erektion einerseits – und Feuchtigkeit andererseits, als sehr schwierig dar.
Aufgrund der MS – oder vielleicht auch mangels Körpergefühl – ist Stefanie in der Hüfte nicht sehr beweglich und das Unternehmen schlug fehl.
Nach etwa 15 min. verzweifelten Versuchens brachen wir ab.
Ich schlug ihnen eine andere, bequemere Stellung vor und versuchte, Stefanie zu helfen, sich passend zu positionieren. Aber oft redet man leichter, als der andere es verstehen und ausführen kann. Stefanie resignierte. Sie war den Tränen nahe und ihre Lust – so sie je vorhanden gewesen sein sollte, war weg geblasen.
Mir wurde bewußt, wie schwer es ist, Wissen zu vermitteln, das 3. dann umsetzen können sollten.
Hier die richtigen Worte zu finden ist nicht einfach.
Auch „zeigen“ kam nur als „Trockenübung“ in Frage – ich war ja nicht gebucht worden, um mit Paul Sex zu haben, sondern den beiden nur unterstützend zur Seite zu stehen. Beide lagen eher lethargisch mutlos vor mir, mit leerem Blick und desillusioniert und zeigten keinerlei Eigeninitiative.
Paul schoß den Vogel ab, indem er sagte, daß er doch zu gerne wüßte, ob er wohl in MICH eindringen könnte…..
Stefanies Augen schwammen in Tränen. Sie hatte sich gewünscht, Sex mit ihrem Mann zu haben – und er will kurzerhand die „unbrauchbare Ehefrau“ gegen ein anders Loch auswechseln. Sie war heftigst verletzt. Und ich verweigerte mich ihm vehement. DAS war definitiv nicht abgesprochen. Weder zwischen den Beiden, noch mit mir.
Nichts desto trotz kniete ich dann doch zwischen beiden auf dem Bett und versuchte sie, mit den Händen synchron zu befriedigen, was sich als schwierig erwieß. Brauchen doch Frau und Mann gänzlich unterschiedliche Bewegungsabläufe und Tempi um zum Höhepunkt zu gelangen.
Mir schien jedoch, als hätten BEIDE derartige Stimmulation noch nie erfahren….
Es schien Stefanie sehr gut zu tun – Paul jedoch bat unversehens darum, daß sich Stefanie doch grad nochmal draufsetzen solle.
Sie wirkte eher widerwillig – aber sie tat es.
Mit Gleitgel und Geduld gelang das Eindringen nun.
Aber nach kurzer Zeit verliesen sie die Kräfte. Sie versuchte es in äußerst unbequemer Haltung nun oral. Aber auch hier war offensichtlich, daß ihr nie jemand gesagt hatte, wie es geht. Und ihr Spaß daran schien sich in Grenzen zu halten.
Wir brachen ab. Höhepunkte gab es keine. Auch keine Befriedigung – weder im Herzen, noch sonstwo.
Ich war erschüttert und traurig. Es hat mich emotional sehr mitgenommen, wie andere Menschen ihre Sexualität „leben“.
Auch, daß ich scheinbar nicht in der Lage gewesen war, etwas zu vermitteln und meiner Aufgabe gerecht zu werden.
Das Anziehen der Beiden wartete ich bei einer Zigarette in der Küche ab.
Im Wohnzimmer sprachen wir dann über das Erlebnis.
Paul konnte es nicht lassen, immer wieder in der „Wunde“ zu rühren und Stefanie mehrfach zu erklären, wie gut ich aussähe – und daß er doch zu gerne erfahren hätte, wie es mit mir wäre.
Stefanie erzählte mir von ihrer christlichen Erziehung; daß sie sich niemals selbst berühren würde und von ihrer ersten und einzigen Beziehung vor Paul mit einem groben, egoistischen Typen, der von Zärtlichkeit nichts wußte.
Paul wollte direkt für eine Woche später ein weiteres Treffen.
Ich wollte, daß die beiden erst mal in Ruhe alles sacken lassen. Daß sie miteinander reden, was sie erhofft hatten; wie es tatsächlich gewesen war; wie sie es gerne anders hätten; wie es bei einem weiteren Treffen umsetzbar sein könnte und ganz klar auch, was NICHT so gut war.
Stefanie schlug vor, ein weiteres Treffen mit einem CallBOY zu vereinbaren – damit auch SIE vielleicht eine Chance auf guten Sex hätte.
Aber dieser Gedanke hat Paul natürlich ganz und gar nicht gefallen.
Ich muß zugeben, mir wäre nicht wohl dabei, ein Treffen in dieser Form mit den Beiden zu wiederholen.
Ich vermute, daß Paul bereits von Anfang an andere Vorstellungen gehabt hatte, als er Stefanie und mir gesagt hatte.
Es tat weh, zu sehen, wie eine ganz tolle Frau so völlig unerfahren und unwissend ist – und vielleicht auch bleiben wird.
Sie hat kaum Bezug zum eigenen Körper und nie gelernt, wie man wohltuend und lustvoll mit dem eigenen – aber auch dem männlichen Körper umgehen kann.
Es gibt keinen Menschen, den sie fragen kann und niemanden, der es ihr zeigt.
Ich frage mich, ob sie jemals WIRKLICH einen Höhepunkt hat erleben dürfen – oder ob sie nur vermutet, daß es wohl sowas gewesen sein könnte, wenn Paul sie oral befriedigt….
Es wirkte alles so gezwungen und steif. So unsicher und eher wie eine Pflicht, die man erfüllt. Ich hätte ihr gerne mehr vermittelt. Ihr gezeigt, wie sich Sinnlichkeit, Zärtlichkeit und Erotik ohne „müssen“ anfühlen können. Ich hätte ihr gerne ein wirkliches Erlebnis geschenkt.
Ihr gezeigt, daß ihr Körper auch mit MS sicherlich zu schönen Gefühlen fähig ist, wenn sie ihm die Zeit dazu gibt.
Ich fürchte, daß viele Menschen ihre „ehelichen Pflichten“in dieser oder ähnlicher Form leben und daß sehr viele Menschen ihren Körper eher als Feind oder zumindest „fremdartige, äußere Hülle“ wahrnehmen und so gänzlich weit entfernt sind von Selbstliebe und Wertschätzung ihres Körpers.
Da leben wir in einer Zeit der sexuellen Überflutung. Überall Pornos; Sex in der Werbung; Nackte im Fernsehen. Tausende von Ratgebern zum Thema Sex….
Und doch werden noch immer so viele Jugendliche derart „christlich“ oder schlicht verklemmt erzogen, daß sie als Erwachsene zwar ganz toll „ficken“ können (je mehr desto besser) – aber von Liebe, Erotik, Zärtlichkeit, Tiefe und „sich fallenlassen“; von ihrem Körper und dem ihres Partners; vom Aufbau der Erregung; Sinnlichkeit und Herzenswärme haben sie letztlich absolut keine Ahnung.
Verdammt traurig……
Jenny
Eine offensive Stellungnahme:
Ich hatte vor einigen Tagen ein Erlebnis, das mir zum Glück, in meiner ganzen Zeit als Lustweib, noch nie untergekommen war…..
Ein Gast rief mich mit angezeigter Telefonnummer an und vereinbarte einen Termin.
Wie er kam, unterhielten wir uns ein Weilchen; alles fühlte sich gut und stimmig an und wir vereinbarten eine Stunde. Das Geld wechselte den Besitzer, er steckte seinen Geldbeutel wieder weg und unsere Stunde begann….
Ich schaue nie in fremde Geldbeutel – es geht mich nichts an, was sich darin befindet.
Es war eine richtig angenehme Zeit; alles paßte; wir fanden uns sympathisch; alles war in Ordnung.
Zufrieden entschloß er sich hinterher, noch kurz zu duschen.
Er bekam Handtuch und Duschgel und ich ließ ihn im Bad alleine und entspannt zurück.
Im Zimmer machte ich das Bett; räumte Utensilien weg; rauchte eine Zigarette und wartete auf seine Rückkehr.
Er zog sich an und sah in seinen Geldbeutel.
Das hatte noch nie ein Gast zuvor getan und mich beschlich ein komisches Gefühl.
Er meinte, daß ihm Geld fehle.
Er sei mit 400€ zu mir gekommen und er sei sicher, vorher sei es noch drin gewesen.
Dabei sah er mich merkwürdig an……
Ich hatte vorher keinen Blick hinein geworfen, als er vor dem Termin mein Geld heraus nahm; ich wußte nicht, mit wie viel Geld er gekommen war. SAGEN konnte er ja vieles. GESEHEN hatte ich es nicht…..
Er sagte auch, daß es vielleicht im Auto läge – zutrauen würde er mir sowas ja nicht….
Er zog irgendwann sogar in Erwägung, daß es Zuhause läge…..
Ja was nun? War es zuvor drin gewesen oder nicht?!
Ich wußte jedenfalls ganz sicher, daß ich sowas nicht tue.
In all den Jahren gab es nicht einen Einzigen solchen Verdacht.
Ein angenehmer Stundengast…. Da möchte man gerne, daß er wieder kommt – sonst nix….
Das ist ein absolut grausames Gefühl. Man fühlt sich völlig macht- und hilflos.
Wie sollte man denn seine Unschuld beweisen????
Wobei ja auch er widerum keine Schuld beweisen könnte….
Als er beim Auto war, rief er mich sogar nochmal an, um mir zu sagen, daß dort das Geld auch nicht zu finden wäre….
In Zukunft bitte ich alle Gäste zum Duschen ihren Geldbeutel mitzunehmen.
Ich frage mich auch, weshalb ein Gast 400€ zu einer Hure mitnehmen sollte, wenn doch bereits am Telefon der Betrag klar besprochen wurde.
Viele Gäste haben das bereitgelegte Geld in der Hosen- oder Jackentasche – und den Geldbeutel im Auto.
Ich denke, er wird es „versucht“ haben. Mal gucken, was passiert, wenn man eine Hure in Verlegenheit bringt.
Es ist eine absolut niederträchtige Masche. Ein absolut entwürdigendes Gefühl. Sicher, es mag sein, daß diese Dinge schon vorgekommen sind – ich weiß auch von Gästen, die Huren bestehlen.
Der beste Weg ist, seine Wertsachen nicht aus den Augen zu lassen.
Ich habe wieder einmal vom Leben gelernt…..
Kürzlich hatte ich mit Rolliman eine Mail-Unterhaltung über ein Erlebnis, das ich mit einem Gast mit Muskelathropie hatte. Er bat mich dringendst, dieses Erlebnis zu publizieren, um auch anderen Menschen klar zu machen, daß es ÜBERALL schwarz und weiß gibt – und um anderen Behinderten zu verdeutlichen, wie es NICHT sein sollte.
Ich möchte betonen, daß dies ein Einzelfall war und ich hiermit keinesfalls ein allgemeines, „schlechtes Licht“ auf Behinderte werfen möchte.
Ich mache sehr gerne Termine mit behinderten Menschen und werde ihnen auch weiterhin offen begegnen.
Aber auch unter Behinderten scheint es Menschen zu geben, die nicht einsehen wollen, daß ein behinderter Mensch trotzdem ein Mensch bleibt – und daß er dadurch nicht alle Freiheiten erlangt, die er gerne hätte….
Rolliman sieht in meinem Erlebnis ein gutes Beispiel, wie auch Betroffene oft versuchen, auf „Mitleidstour“ zu reiten und Grenzen zu sprengen versuchen.
Teil 1
Irgendwann im letzten Jahr schrieb mich ein Spanier an.
Sein Deutsch war etwas holprig und ich hatte anfangs den Impuls, ihn als „Verarscher“ wegzulöschen.
Bereits in den ersten Mails schien Dominanz durch und es war klar, daß er versuchen würde, die Regeln zu bestimmen. Ansich hätte ich direkt klar reagieren müssen – tat es aber nicht.
Muskelathropie bedeutete in seinem Fall, daß ein Mann knapp über 40, völlig ohne jedwelches Vorhandensein von Muskeln bewegungslos sein Leben verbringt.
Er ist verheiratet; hat Kinder; ist voll berufstätig in einem Job, der sich mit der einzigen Bewegung, die er noch kann, bewältigen läßt: mit einem Fingerzucken.
Sein Fühlen und seine Potenz sind unbeeinträchtigt; sein Körper schwach, dürr und ausgemergelt; Blase und Darm dicht und funktionsfähig.
Nach einigen Mails war ich vorsichtig bereit, für das von ihm angestrebte Treffen unter gewissen Bedingungen auch die fast 400km zu fahren.
Ich sagte ihm meinen Pauschalpreis für 5-6 Stunden, der für Fußgänger darauf beruht, daß man nicht dauer-poppt, sondern auch Dinge außerhalb des Bettes tut.
Ich dachte, wir würden Zeit benötigen für an- und ausziehen und auch das Kennenlernen. Somit war der Preis in guter Relation – dachte ich.
Für meine Anfahrt möchte ich ansich 1€ pro km, auch in Anbetracht der Fahrtzeit.
Bei ihm machte ich eine Ausnahme und rechnete den reinen Spritpreis.
Und DIESEN zzgl. einem kleinen Teil des Honorars wollte ich auf mein Konto überwiesen bekommen; 14 Tage VOR dem Termin. Den Rest des Honorars beim Treffen in Bar.
Er organisierte ein Behinderten-Zimmer im Hotel; einen Lifter von einem Verleih ins Zimmer und seinen Fahrdienst.
Und er mailte laufend.
War mir fast schon ein bißchen zu viel des Guten.
Ich kaufte mir ein Navi und kam dann trotzdem völlig erschöpft zum Termin. War eine lange Fahrt mit viel Stau und ich war etwa 4min. zu spät.
ER hatte mich bereits angerufen und gefragt, wo ich sei……
Im Hotel tranken wir erst mal Kaffee. Ich organisierte einen Strohhalm; mußte dann einchecken in seinem Namen und mit seinem Geld bezahlen.
Im Zimmer durfte ich mir mein Geld aus seinem Portemonnaie nehmen und sollte ihn dann irgendwie ins Bett bekommen.
Ich mach das immer so, daß ich viel frage. Der Betroffene WEIß im Normalfall, wie er im Alltag bewegt wird; womit man beim Ausziehen am Günstigsten anfängt und wie man ihn dreht und anfaßt, um unkompliziert und zügig diese Dinge zu tun.
ER stellte sich dumm.
Ich soll halt mal irgendwie machen, meinte er. ER wisse nicht, womit sonst begonnen wird. Wir könnten ihn ja mal angezogen ins Bett legen; oder doch vorher obenrum ausziehen? Oder vielleicht die Schuhe? Oder doch nicht? Oder – erst mal Wasser trinken….
So dauerte alleine das „ins Bett legen“ gut 45min. – wenn nicht länger.
Gut, er ist heftigst potent und er forderte in 5 – 6 Entspannungen auf unterschiedliche Arten. Da er sich überhaupt nicht bewegen kann, war das Bewegen alleine meine Aufgabe. Die verschiedenen Stellungen umzusetzen, die er sich wünschte, war aufgrund seiner Kontraproduktivität nicht leichter.
Da dies das erste Treffen war, fühlte auch ich mich noch unsicher im Umgang mit ihm.
Man neigt dazu, das Gefühl zu haben, am Zeitverlust einen Anteil zu haben; durch fehlende Routine in „alltäglichen Abläufen“ mit verantwortlich zu sein, wenn das ebenfalls Zeit braucht.
So wird man nachsichtig und großzügig mit der vereinbarten Zeit und zeigt Verständnis, wenn der Gegenüber doch soooo gerne noch dieses oder jenes möchte.
Letztlich ging es wieder ans Anziehen.
Beim 1. Treffen trug er Kleidung zum „reinschlüpfen“ aber schien ja nicht bereit zu sein, mir klare Anweisungen zu geben, damit das reibungslos laufen konnte – so brauchte auch das Anziehen Ewigkeiten. Dann die richtige Sitzposition im Rolli – den einfachsten Weg erklärte er mir erst, als ich vom Zerren an ihm kaum noch Kraft hatte.
Dann wollte er noch das Gesicht gewaschen bekommen; nachdem ich ja zuvor im noch nackten Zustand bereits sein Geschlecht gewaschen hatte.
Dann noch hier zupfen und dort zupfen. Nichts war richtig; überall mußte die Kleidung hin und her gerichtet werden.
Nun dauerte das Treffen bereits 7 Stunden.
Da er seinen Fahrdienst angeblich nicht vor 23h ordern hatte können, tranken wir dann für meine lange Heimfahrt noch einen Kaffee…
Auf der Heimfahrt hatte ich mich geärgert. Vereinbarte 5-6 Std.; tatsächliche 7 zuzüglich 1 Stunde am Ende für Kaffee; 6 Std. oder mehr für Fahrtzeit.
Ich war erschöpft und fertig und irgendwie auch traurig, daß er es mir so schwer gemacht hatte.
Ich war sauer auf mich selbst, weil ich vielleicht mit mehr Wissen hätte routinierter sein können (was aber bisher nie notwendig war, weil andere Behinderte mir immer gern gesagt hatten, wie sie mit welchen Griffen gedreht; angezogen; behandelt werden wollen).
Ich fragte mich, ob ich hätte klarere Grenzen setzen sollen.
Ich dachte, gut, es war das erste Treffen. Da braucht man immer mehr Zeit. Auch wg. der Aufregung und zum Kennenlernen.
Und ansich hatten wir ja auch viel Zeit mit „nicht-sexuellem“ verbraucht.
Und eigentlich war er ja nicht „un-nett“.
Und er war ja auch so verbittert…. – Hatte mir von seiner Ehe erzählt; von Gefühlskälte und Einsamkeit….
Ich war völlig im Widerstreit zwischen Wut über Grenzverletzungen und Verständnis, weil …. – ich möchte nicht mit ihm tauschen.
Und so war ich dann gut 14 Stunden unterwegs…..
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Nach dem Treffen kamen weiterhin Mails.
Wenn ich einen Mann wie ihn wöllte….
Er hätte gerne eine Frau wie mich….
Wie einsam er sei….
Wie sehr er sich auf das nächste Treffen freuen würde….
Er halte es kaum aus ohne mich…..
Bereits im Oktober schrieb er mir, er würde mir das Geld für das nächste Treffen Mitte Januar dann zum 1.1. überweisen.
Klar waren ja meine Bedingungen bereits zum ersten Treffen vereinbart worden. Ein Drittel des Gesamtpreises 14 Tage vor dem Termin aufs Konto; der Rest in Bar beim Treffen.
Ich zahlte weniger auf mein Konto ein in Erwartung seines Geldes – aber es kam nix.
Nur weiterhin seine Mails, wie sehr er sich freue….
Ich hatte Rücklastschriften und Probleme – selbst schuld.
1 Woche vor dem Treffen sagte er mir, er habe nun überwiesen – die GESAMTSUMME.
Aufgrund dessen sagte ich ihm, daß ER ja nun die Regeln massiv geändert habe.
Wenn er seine Regeln ändert, kann ich das auch.
Ich machte aus meinem sehr großzügig bemessenen Pauschalangebot eine ganz normale Stundenabrechnung – so, wie bei jedem anderen Gast auch – und sagte ihm, er solle dieses Mal seinen Fahrdienst nicht wieder erst auf 23h bestellen. Ich werde um 19.30h das Treffen beenden und fahren.
Gäste schauen oftmals selbst auf die Uhr; wollen diese Dinge respektieren und wissen auch, wofür sie wieviel Zeit benötigen.
Dieses Mal war ich pünktlich und ER zu spät.
Er wollte wieder Kaffee trinken. Kein Thema – aber ich fahre um 19.30, sagte ich zu ihm. Ich wollte keinen Zweifel aufkommen lassen, daß dieses meine Grenze ist.
Gut – dann direkt auf´s Zimmer.
Wieder ich einchecken; bezahlen (was tut er wohl, wenn er alleine ist? Ich unterschreibe nicht gerne mit falschem Namen)….
Im Zimmer wieder das selbe Spektakel. Es war MEIN Problem, wie er ins Bett kam. Keinerlei Tips, Hilfestellung, Anleitung. Und dieses Mal hatte er auf seinem dünnen Körper mit Kinderkonf. 152 ein gestärktes Oberhemd in Größe 3x soviel und eine Bundfaltenhose….. Na, das konnte lustig werden……
Irgendwann hatte ich ihn im Bett; dann 5x Sex in Akkord-Zeiten.
Ich kam zu nichts, das MIR gut getan hätte; kein Trinken; kein pieseln; kein erholen….
Ich fragte ihn, wie lange daß er denkt, daß wir zum „Fertigmachen“ benötigen, damit uns die Zeit reicht. Ich wöllte ja 19.30h fahren.
Er meinte, 19.15h würde reichen zu beginnen…… *haha*
Es war bereits 19h und mir war klar, daß wir sicherlich 40min. brauchen würden; somit wollte ich beginnen, ihn anzuziehen.
Er bat mich glatt, ihn doch nochmal schnell zu masturbieren……
Na gut – geht ja schnell…..
So kam es, wie es kommen mußte….
Zupfte ich beim Anziehen sein Hemd gerade, verrutschte das T-Shirt.
Zog ich das Shirt grade, stimmte was an der Hose nicht.
Zog ich die Hose, stimmte das Hemd nimmer..
…
…
…
Das ging fast 1 Stunde, mit Gesicht waschen; noch was trinken;…
Ich hatte absoluten Frust.
Als ich endlich mal pinkeln wollte, kam er mir hinterher und wollte, daß ich ihm jetzt die Hände wasche.
Im Prinzip wollte er nur Dinge, die jeder wollen würde und die auch völlig legitim und angebracht sind.
Das macht es auch so schwierig, hier Grenzen zu setzen. Er ist einerseits völlig im Recht.
Andererseits will er aber alles einzeln im Abstand von 5 min. und immer, wenn man denkt, jetzt ist fertig, kommt er mit was anderem.
Und immer wenn man denkt, jetzt paßt alles, ist wieder irgendwas falsch.
Und wenn man alles weg geräumt hat, soll man es wieder raus holen und wieder anfangen.
Jeden 2. Satz beginnt er mit „sorry“ – und es drängt sich der Gedanke auf, daß das seine bewährte Methode ist und daß ALLE tun, was er will, wenn er sich nur vorher für seine Unfähigkeit entschuldigt.
Und so nimmt er sich letztlich ALLES raus; sprengt Grenzen und Absprachen und findet für alles eine Erklärung und Entschuldigung.
Ich kam mit ihm um 20.15h aus dem Zimmer und habe oft das Gefühl niederkämpfen müssen, ihn einfach nackt im Lifter hängen zu lassen.
Bei jedem Fußgänger wäre ich definitiv pünktlich gegangen. Und es wäre auch akzeptiert worden und machbar gewesen.
In der Lobby angekommen wollte er dann noch einen Kaffee mit mir trinken.
Das wäre eine weitere Stunde geworden.
Er war stinkesauer, als ich ihm das verweigert habe und konsequent ging.
ICH war auch sauer auf dem Heimweg.
Er hatte sich wieder fast eine Stunde erschlichen; sämtliche Grenzen über den Haufen geworfen und mich benutzt, wie er es gebraucht hat.
Zuhause hab ich es erst mal gären lassen.
Ich hab ihm dann eine Mail geschrieben, wie ich mich fühle und daß ein Fußgänger 75% mehr bezahlt hätte auf die 2 Treffen, einfach weil dieser solche Scheiß-Spiele nicht gespielt hätte; dieses Grenzen-Sprengen nicht funktioniert hätte; …
Ich hätte die Hoffnung gehabt, daß ein 2. Treffen respektvoller abliefe, hätte allerdings schon bei seinen veränderten Zahlungsmodalitäten bemerkt, daß dem wohl nicht so sei.
Meine Reaktion darauf, habe er mit neuen Grenz-Verletzungen zu überschreiten versucht.
Ich nehme Abstand davon, noch weitere Treffen mit ihm zu wollen, weil das Geld in keiner Relation zum Aufwand und Nerven steht und daß ich seine „sorry-Masche“ zum Kotzen finde.
Ich habe nichts mehr von ihm gehört und sehe meine Vorwürfe durch sein Schweigen bestätigt.
Behinderte Menschen sind auch Menschen. Sie wollen gleichberechtigt sein; sie wollen respektiert und geachtet werden; ein normales Leben führen…
Das ist absolut berechtigt und völlig in Ordnung und viele der behinderten Gäste, die ich bereits hatte, sind absolut liebe Menschen, die mitziehen; unterstützen und geben, was sie auch erwarten.
Aber bei Menschen wie diesem Spanier sollten die Alarmglocken schreien, wie sie auch bei grenzmißachtenden Fußgängern schreien.
Jemand, der in dieser Art massiv versucht, einen Behinderten-Vorteil zu erlangen und dieses auf eine solch mißachtende Art tut, tut anderen Behinderten keinen Gefallen.
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Ich habe diesen Bericht im Sexworker-Forum zur Diskussion gestellt, da mich Rolliman darum gebeten hatte.
Er erklärte mir eindringlich, daß andere Behinderte dadurch ein Bild davon bekommen könnten, wie es NICHT sein sollte. Er selbst, der als Spastiker in vielen Foren mit immer demselben Nick Fußgängern das Thema Sexualität & Behinderung näherzubringen versucht, ärgert sich darüber, wenn Behinderte eine solche Masche fahren.
Es geht definitiv auch anders.
Ja, ich habe sehr viele, sehr sympathische, freundliche behinderte Gäste.
Und ich fühle mich mit ihnen sehr wohl und freue mich auf die Termine mit ihnen.
Dieses war eine Ausnahme.
Liebe Grüße, Jenny