Artikel-Schlagworte: „Austausch“
Da hat es sich doch glatt schon gelohnt, daß ich mich auf Kaufmich registriert habe….
Habe eben eine Seite entdeckt, die wohl manchen Mensch im Medienwahnsinn entspannter machen kann.
Die Homepage für Fettfetisch
Liebe Grüße, Karin
Sozialkompetenz…. – das Wort gefällt mir
Ich bekam es letzte Woche eher beiläufig um die Ohren geschlagen.
Tja…. – und da komme sogar ich, eine erfahrene und selbstsicher auftretende, reifere Frau ins Grübeln….
Der Hintergrund….
Wie oft hab ich hier unsichere Männer sitzen; ABs oder derzeit etwas vom Leben gebeutelte Männer, die auf der Suche sind nach neuen – oder anderen Wegen, ihr Leben anzugehen.
Die “Rollenverteilung” ist klar in diesen Fällen. Und ja – ich fühle mich sicher; ich fühle mich erfahren; ich fühle mich gewachsen, ein Ohr zu haben und meine Art zu denken; zu fühlen – oder auch meine Art Probleme und Sorgen anzugehen mit diesen Männern zu teilen.
Aber hier ist mein Heim; mein Wohlfühlbereich und mein(e) Beruf(ung).
Da ist es oftmals einfach, sich sicher zu fühlen.
Für den Gast ist es oft anders – er ist (zumindest anfangs) fremd.
Derzeit gehe ICH neue Wege; mache ICH mich auf, Neues zu versuchen; bin ICH es, die in “fremde Bereiche” geht.
Und nun bin ICH es, die erlebt und erfühlt, wie es ist, nicht im eigenen Wohlfühlzentrum zu sein.
Es ist eine erstaunliche Erfahrung, einmal Mut zusammen zu kratzen und sich etwas zu trauen, vor dem man sich Jahre gedrückt hat.
Etwas zu tun, wovor man Angst hatte und womit man vor (gaaaaanz) vielen Jahren einmal schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Einfach los zu gehen und auszuprobieren, was sich ändert zwischen “Jugendlich” und “Erwachsen”.
Und so kann ich nun also auch einmal bemerken, wie das so ist mit der Sozialkompetenz.
Und ich stelle fest, daß ich noch viel zu tun hab.
Ich denke, ABs; Menschen mit Behinderung; Sexworker; Alleinerziehende; (Arbeitslose; Alkoholabhängige; Stotterer; ……) – man muß nicht jeden aufzählen - haben irgendwie alle eine Gemeinsamkeit.
Das Leben prägt.
Erfahrungen und Zurückweisungen verletzen.
Medien schaffen ein Randgruppen-Bild.
Und irgendwann wird aus all dem, was “die Gesellschaft” behauptet – also in TV; Radio; Print oder auch was irgendwo auf der Straße getuschelt wird – mehr.
Es ist nicht mehr ein “andere denken”, sondern es wird zu einem “ich fühle”.
Es ist ungemein schwer, so sehr bei sich sein und bleiben zu können, daß man davon unberührt bleibt.
Und ich glaube, es ist egal, zu welcher “Randgruppe” man zählt – es trifft jeden gleich empfindlich.
Gerade dann, wenn man doch lieber raus ginge und Freunde fände.
Vorurteile gibt es über jede Gruppe gleich schmerzhafte.
Ich habe nicht nur bei fast allen ABs die ich kennenlernte festgestellt, daß sie meist das Selbe über sich denken.
* ich bin nicht schön genug
* mein Penis ist sicher zu klein; zu dünn; zu kurz; nicht ausdauernd genug
* ich bin nicht klug genug
* ich bin halt kein Frauentyp
* ich bin nicht interessant genug
* ich stell mich garantiert sau blöd an….
…
Dieses Denken ist schade – denn meist stimmt es schlicht überhaupt nicht.
Aber dadurch, daß man sowas über die Jahre selbst zu glauben beginnt, verhält man sich entsprechend und zieht sich zurück.
Folglich hat man keine Kontakte und folglich keine Frau – auch zukünftig nicht.
Auch, wenn man in Wahrheit durchaus ganz passabel aussieht und auch sonst ganz “normal” ist.
Es kann nur der mutige Schritt nach vorne helfen; ein Schritt hin zur Angst.
Ein Schritt dahin, wovor man am meisten Angst hat.
Und das Glück festzustellen, daß es doch ganz anders ist, als man dachte/fühlte.
Und wenns beim ersten Schritt nix hilft, dann noch den 2. oder 3. zu gehen.
Auch der Beruf der Sexworker ist bekanntermaßen mit Vorurteilen behaftet.
Und offensichtlich gibt es genug SW, die ein eher einsames, zurückgezogenes Privatleben führen.
Was soll man denn sagen, wenn man nach seinem Beruf gefragt wird?
Wie reagieren gerade andere Frauen auf eine ehrliche Antwort?
Wie oft finden das Männer dann so faszinierend, daß aus einer beginnenden netten privaten Freundschaft ein SW-/Freierverhältnis werden soll.
Oder es kommt wahlweise zum Effekt des “exotischen Tiers im Zoo”, bzw. der offenen Feindschaft gegen die “Konkurenz”.
Andererseits – es gibt auch Menschen, die entweder garnicht nach dem Beruf fragen, oder schlicht “gelassen” drauf reagieren.
Und so kann man also auch als SW an seiner Sozialkompetenz arbeiten
Ich ganz persönlich stelle fest, daß es glücklich und zufrieden macht, sich zu trauen.
Es geht mir zur Zeit verdammt gut.
Ich traue mich Dinge, die ich zwar schon immer wollte – vor welchen mich jedoch meine Angst abgehalten hat.
Der erste Schritt ist schwer – und meist hilft ja nur, wenn der Leidensdruck schlimmer weh tut, als die Angst.
Aber wenn er gelungen ist, dann möcht man eigentlich nicht mehr langsame und zögerliche Schritte machen, sondern losrennen
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Zum Thema “losrennen” muß ich jedoch sagen, daß dieses Gefühl mit Vorsicht anzugehen ist.
Ein AB, den ich kenne, bringt mich zur Zeit sehr zum Nachdenken.
Jahrzehntelang hatte ihn seine Hemmung und Angst abgehalten, sich Frauen zu nähern (er war, wie viele ABs immer nur der “gute Freund”).
Nun hatte er erste Erfahrungen mit pay6 und es gefiel ihm ausgesprochen gut.
Seine Angst und Hemmungen sind verflogen und es treibt ihn zu immer neuen Erfahrungen.
Zugegeben – Frauen sind spannend ![]()
Und jede ist anders.
Aber man kann nicht wirklich 20 Jahre Erfahrung in ein paar Wochen aufholen und man kann auch nicht ALLES erleben; ALLES fühlen; ALLES schmecken; ALLES riechen; ALLES versuchen.
Auch dann nicht, wenn man durchaus gut rennen kann.
Das Hochgefühl treibt nach vorne – der Geldbeutel klagt.
Vermutlich muß man Sozialkompetenz auch lernen…..
Oder auf eine SW treffen, die auch NEIN sagen kann.
Liebe Grüße, Karin
Männer, kann es sein, daß die Hitze eure Libido beeinflußt?
Da sitzt man rum; tut nichts und schwitzt……
Auch wenn ich jederzeit eine Dusche zu bieten habe – ich glaube, man sollte sie besser übers Bett bauen im Moment
So sitze ich hier und nutze meine Zeit für das Schreiben von Blog-Einträgen.
Vielleicht kann ich ja auf diese Weise dem Einen oder Anderen eine Freude machen, die nichts kostet ![]()
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und würde mich freuen, wenn nächste Woche das Wetter wieder etwas humaner würde und ich wieder manch lieben Gast (wieder-)sehen könnte.
Liebe Grüße, Karin
Da ich heute eine freundliche Anfrage per Mail bekommen habe, ob ich GRUNDSÄTZLICH keine Kontakte mit Menschen mit geistiger Behinderung wünsche, möchte ich diesen Weg nutzen, um meine Äußerung auf meiner http://prohandicap.blueglasses.de zu konkretisieren:
Ich glaube, es war 2006 oder 07, als ich die auf meiner Homepage erwähnte HEP kennenlernte.
Ich bekam von ihr eine Anfrage für einen ihrer Heimbewohner.
Sie erzählte mir von einem Mann über 40, der sich offensichtlich nach Berührung sehne; dieses deutlich zeige, in seinem Verhalten gegenüber dem weiblichen Pflegepersonal; einem Mann, der noch nie erotisch berührt worden war und unter der wohlmeinenden Aufsicht seiner Eltern stünde.
Das Heim sei in Absprache mit den Eltern zu der Einsicht gekommen, man müsse etwas tun.
Ich habe mit dieser HEP ein Gespräch beim Kaffee angestrebt, um nähers über diesen Mann – und auch die Gedanken der Pflegekräfte, des Heimes insgesamt und der Eltern zu erfahren.
Das ansich übersichtlich angedachte Gespräch wurde überraschend gut, ausführlich, lang und freundlich. Aus ihm erwuchs eine bis heute andauernde Freundschaft, die uns beide bereichert.
Das Zusammensein mit diesem Mann mit geistiger Behinderung wurde vom Heim hervorragend organisiert.
In einer kleinen Pause zwischendurch lernte ich das Personal der Station kennen, die allesamt auf mich neugierig waren.
Und es gab Gespräche nach dem Zusammensein, in welchem ich mit den Verantwortlichen reflektieren konnte.
Man machte sich Gedanken, was man evtl. anders machen könnte; was Sinn macht für den MmB und ob das Zusammensein letztlich das bewirkte, was erhofft wurde.
Insgesamt war der Schritt zur Sexualbegleitung für diesen Mann für uns alle bereichernd.
Für den MmB, für das Personal und auch für mich. Und dies keinesfalls im finanziellen Bereich, sondern vielmehr menschlich und emotional.
Dies war für mich der erste Schritt, mich an Behinderungsformen zu wagen, mit welchen ich noch keinerlei Erfahrungen hatte.
Der erste Schritt, Nähe zu wagen – mit der Gewißheit, in diesem Bereich erfahrene Menschen stehen mir bei, Unwissenheit und Fehldeutungen richtig zu rücken und Neues zu lernen.
Und das war für mich die Basis, Neues zu wagen und es dennoch gut machen zu können.
Geht es doch schließlich um Menschen; um Gefühle; um Verletzlichkeit; Offenheit und Nähe. Geht es doch um etwas, das man nicht so leicht “reparieren” und wieder “ausbügeln” kann, wenn etwas ungut gelaufen ist.
Nach diesem “Einstieg” war ich frohen Mutes.
Ich hatte gedacht, ich hätte mich klar formuliert auf meiner Homepage.
Dachte ich doch, daß alle HEP verantwortungsvoll um das Wohl der MmB bemüht seien und sie seien ebenso bemüht, wenn sie etwas “Gutes” in die Wege leiten, alles dafür zu tun, damit es auch “gut” werden KANN.
Ja…. – es hat sich als Naivität erwiesen; als Irrtum und Fehldenken.
Ja, ich mußte begreifen, daß nicht alle Menschen in sozialen Berufen auch tatsächlich sozial handeln.
Ich hatte inzwischen bereits mehrere weitere Kontakte mit Mm geistiger Behinderung.
Meist funktionierte doch zumindest das Bringen dieses Menschen.
Die HEP kamen auch noch auf einen Kaffee mit hoch.
Ein kurzes Gespräch in Anwesenheit des MmB – wo es doch zugegeben viel besser wäre, dieses im Vorfeld ohne diese Anwesenheit zu gestalten; wofür aber ein HEP wohl keine Zeit findet. Aber wie sonst, soll ich von diesem MmB und den Beweggründen des Heimes Kenntnis bekommen?!
Wie sonst soll ich wissen, worin das Ziel dieses Zusammenseins aus Sicht des HEP liegt – und worin das des MmB?!
Bereits hier liegt vieles im Argen.
Es lösen sich nicht alle “Auffälligkeiten” des MmB in Nichts auf, nur weil man ihn zu einer SW bringt und denkt, “kurz reinstecken” sei die Lösung aller Probleme.
Ich hätte mir bei diesen Zusammentreffen durchaus gewünscht, einen Ansprechpartner zu haben.
Jemanden im Rücken zu wissen, der mir meine Fragen beantwortet.
Jemanden, der mich unterstützt, manches zu verstehen oder richtig zu deuten.
Jemanden, der den MmB in einem Notfall oder auch bei Grenzüberschreitungen mir gegenüber sofort wieder abholen oder entsprechend versorgen kann.
Stattdessen wird mir am Tel. der Mann als “pflegeleicht” und “sehr nett” beschrieben. “Ohne jedwelches Agressionspotential”; “völlig ungefährlich”; und anderes gleichlautendes.
Klar ist, daß die meisten HEP den MmB noch nie beim Sex erlebt haben.
Klar ist, daß die meisten HEP somit nicht wirklich wissen und abschätzen können, was Nacktheit; Körperlichkeit; Nähe; Berührungen in einem Mann mit geistiger Behinderung tatsächlich bewegen und auslösen können.
Man “parkt” mir diesen Menschen hier und verschwindet.
Ohne mir eine Tel-Nr. zu hinterlassen; ohne in der Nähe zu bleiben und ohne sich tatsächlich mit der Sexualität dieses Menschen auseinander setzen zu wollen.
Oft höre ich Aussagen, daß das doch viel zu intim sei; daß das doch den HEP garnix anginge; daß man doch die Privatssphäre des MmB schützen und wahren müsse; daß man sich doch hier nicht einmischen dürfe; ….
Aber mal ganz ehrlich:
Wenn ein HEP ein Zusammensein mit einer SW organisiert…. WAS IST DAS DENN?
Ist das keine Einmischung? Ist das nicht intim? Ist das nicht schon nah? Ist das nicht bereits offen?
Wer a sagt, sollte auch bereit sein, b zu sagen.
Wer sich kümmert, sollte sich auch GANZ kümmern.
Wer sich angesprochen fühlt, sollte auch ALLES hören wollen.
Ich habe keine Ausbildung in einem sozialen Beruf.
Ich habe nicht Psychologie studiert oder Pädagogik.
Ich habe nie in einem Beruf gearbeitet, in dem man Erfahrungen mit MmB sammeln könnte und etwas über Problemlösungen lernt oder “Supervising” hätte.
So kam es, daß man mich alleine lies mit einem Mm geistiger Behinderung, der sich bei der Onanie fast den Schniedel abriß, der bereits dunkellila war und drum herum alles wundgescheuert und blutig war.
Ein anderer Gast wollte sich bei mir überhaupt nicht ausziehen. Er sah keinen Grund und keinen Sinn, sich auszuziehen oder sich berühren zu lassen.
Ein anderer war völlig stuhlverschmiert und die Kleidung voller Essensreste einer ganzen Woche.
Er wollte mich die ganze Zeit küssen und nicht einsehen, weshalb ich “meinen Freund”, der ja nun hier bleibt, nicht küssen möchte.
Ein Weiterer ruft laufend hier an und sagt mir, wie dringend ich es doch bräuchte, von ihm oral verwöhnt zu werden. Ich würde ihn doch so vermissen. Und ich müsse doch sofort Zeit für ihn haben.
Einen Mann ohne Behinderung weise ich in seine Schranken und beende notfalls das Zusammensein.
Einen Mann mit geistiger Behinderung kann man nicht einfach auf die Straße setzen.
So werde ich nun also gefragt, ob ich “Menschen mit geistiger Behinderung” grundsätzlich ausschließe.
Hierzu kann ich nur sagen, daß mein Problem nicht bei der geistigen Behinderung liegt.
Mein Problem liegt vielmehr am Unwillen der HEP, sich mit mir und mit dem MmB auseinander zu setzen.
Mein Problem liegt darin, daß HEP nicht MITarbeiten wollen.
Es liegt darin, daß HEP mich alleine lassen und nicht als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Daß man mir Medikamente für den Notfall auf den Tisch stellt und geht – ohne mir eine Nummer zu hinterlassen.
Ich bin bereit, mit Heimen und HEP ZUSAMMENzuarbeiten.
D.h. ich kann meinen Teil zu deren Arbeit beitragen – aber ich übernehme sie nicht im Ganzen.
Ich mache Sexualbegleitung – nicht psychologische Betreuung; Notfallversorgung; Hygiene und anderes.
Ungewaschene Menschen sind ungewaschen – ob nun behindert oder nicht. Und für´s Waschen bin ich nicht zuständig.
Nein, ich bin sicher nicht völlig verschlossen, gegenüber Menschen mit geistiger Behinderung.
Aber ohne sinnvolle und entgegenkommende Mitarbeit des Betreuungspersonals und ein Kennenlernen im Vorfeld lehne ich zukünftig – verständlicherweise – Termine in dieser Art ab.
Liebe Grüße Karin
Ich habe vor Kurzem zufällig über Google ein Forum entdeckt, das wohl noch ziemlich neu ist.
Ich bin in vielen Foren registriert und habe schon immer den Austausch zwischen Männern und Frauen vermißt und gesucht.
Im Sexworker.at hatte ich ganz am Anfang 2006 das Gefühl, das könnte es sein.
Ich wurde dann dort Moderatorin und fühlte mich sehr wohl.
Inzwischen hat sich der Schwerpunkt des Forums vom herzlichen Miteinander und beruflichem Austausch immer weiter zur Politik entwickelt und mir fehlt die Kommunikation untereinander unglaublich.
Politik und Aufklärung SIND wichtig; das Forum ist unersetzbar.
Und dennoch mag ich Männer hinterfragen; ihre Meinung zu manchen Themen hören; ihre Gefühle verstehen;…
Tja – nun habe ich also das Freier-café gefunden.
Ich habe mich getraut, im Off-Topic Themen anzusprechen, für die mir im Sexworker.at kein Raum zu sein scheint.
Das Freier-café hat seinen Schwerpunkt außerhalb meines “Einzugsgebietes” – so kann ich dort offen zu mir und meinem Weltbild stehen, ohne daß mir jemand laufend Schleichwerbung nachsagen kann.
Und ich habe dort Männer gefunden, die scheinbar ähnlich denken, wie ich und sich genauso gern mal unterhalten und austauschen.
Wie sollen wir SW “gut” sein, wenn uns Männer nicht zu sagen wagen, was sie wünschen?
Menschlich, herzlich, seelisch,…
Und vielleicht SIND wir “gut” – nur können Männer uns vielleicht oft nur nicht nachvollziehen…
Ich bin froh, dieses Forum gefunden zu haben und vielleicht fühlt sich ja der Eine oder Andere der es noch nicht kennt aufgefordert, sich mit einzubringen.
Herzliche Grüße, Jenny
Nachdem man laufend in Foren Gesuche von Männern nach „Hobbyhuren“ liest, möchte ich doch langsam mal verdammt gern hören, was denn eigentlich so besonders an ihnen sein soll….
Wenn ich meine eigene Historie so ansehe, habe ich alle möglichen Phasen und viele Arten von Etablissements durchgemacht und ausprobiert.
Begonnen habe ich mit Telefonsex; dann Zuhause Fotos machen lassen; Zuhause „nur bis Französisch“; dann alles; weiter mit Massagen in irgendwelchen getarnten Kosmetikstudios; Flatrateclubs; Laufhaus; …
Zwischendrin war ich berufstätig; mal Teil-, mal Vollzeit.
Manchmal war ich nebenher im Gewerbe tätig; manchmal „grundsolide“.
War ich nun eine Hobbyhure? Oder war ich Professionelle? Und wie definiert man das? Ist man es im Verhalten? Oder ist man es im Herzen?
Ich für meinen Teil denke, ich war einfach eine aufgeschlossene, lustvolle Frau mit Spaß an Abwechslung.
Der einzig wirkliche Unterschied ist, daß man als Anfängerin absolut keine Ahnung hat von „üblichen Preisen“ und von den verdammt gemeinen, oft gefährlichen Tricks mancher „Arschloch-Gäste“, die beim Doggy das Kondom abmachen, ständig Grenzen überschreiten oder einen bzgl. des Honorars abziehen wollen.
Mir drängt sich bei diesen „Hobbyhuren-Gesuchen“ immer der Gedanke auf, daß da wieder so ein A-Loch ein dummes Hühnchen sucht, mit dem es seine fiesen Spiele spielen kann.
Ein fairer, korrekter Mann hat keine Angst vor einer Professionellen.
Er zieht sie nicht ab – somit hat sie ansich keinen reellen Grund, einen unguten Service zu machen. Und WENN, dann ist ER im Recht.
Ob der Akt nun im Auto; in der Privatwohnung einer Frau oder in einem eigens für Sex ausgestatteten Raum vollzogen wird, sollte bei gemütlicher, sauberer Ausstattung keine große Rolle spielen – es sei denn, einer will durch Kenntnis der privaten Adresse einen Vorteil erlangen.
Huren sind nicht zwingend ungeiler und weniger lustvoll als „Hobbyhuren“.
Sie kennen nur die Tricks der Idioten besser und wehren sich.
Wenn ein Mann weiß, wie eine Frau erregbar ist (sexuell), dann läßt sich auch eine Professionelle durchaus manchmal gern in große Höhen beamen.
Dies setzt jedoch voraus, daß man sich auf den Mann verlassen kann; daß er aufrichtig ist; daß er selbstverantwortlich ist und daß man sicher sein kann, er hält sich an vorher getroffene Absprachen.
Wo also ist der Kick, den „Hobbyhuren“ verursachen?
Jenny
Willkommen Rolliman,
Jenny (Karin) hat da wohl bei mir etwas ausgelöst,
als wir uns mehrfach übern Messi darüber austauschten.
Über poppen.de lernte ich beim Stammtisch einen
netten Rollimann kennen.
Am Samstag gehen wir als eine große Truppe das LaHuitre unsicher machen
und den Rollimann habe ich mir ausgesucht als meine Begleitung (ganz ohne Finanzielle Interessen)
Bin sehr gespannt auf den Abend,
denn es ist für mich Neuland
Quelle: BW7-Forum, unter “off topic”, Handicap
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Ich habe heute Morgen im BW7 diesen Beitrag von Carmen63 entdeckt und mich echt gefreut.
Vielleicht ist es wirklich so – man macht sich erst Gedanken um „andere“, deren Probleme und Bedürfnisse, wenn man darauf gestoßen wird. Aber ansich muß man doch nur die Hand ausstrecken und gucken, was passiert.
Man hat immer irgendwelche Ängste. Beide beteiligte – da bin ich mir fast sicher. Aber vielleicht muß man einfach mal den Mut aufbringen und einfach dazu stehen.
Dann kann man irgendwann vielleicht gemeinsam drüber lachen – und findet einen verdammt guten Freund/Partner.
Aber wenn man immer nur blöde MmB hinterher guckt und still für sich überlegt, was der wohl hat – und warum…, dann nimmt man sich selbst und dem anderen die Chance, etwas ganz tolles zu erkennen, zu lernen und zu begreifen.
Ich muß auch noch üben, immer wieder über mein eigenes Schubladen-Denken hinaus zu gehen. Aber anfangen sollte man damit auf jeden Fall. Am besten sofort und nicht erst morgen.
Nachdenkliche Grüße, Jenny