Get Adobe Flash player
Gute Aussichten?
wetter.de Wetter-Widget
Wetterdaten werden geladen
Wetter Offenbach
www.wetter.de

Hallo, lieber Leser!

Ich möchte heute einmal wieder für alle von “weiters-her” oder den sehr mit ihrer Arbeit Beschäftigten anbieten, mich an einem Wochenende anzutreffen.

Es besteht die Möglichkeit, mich an

Samstag, dem 25.02.2012
und am
Sonntag, dem 04.03.2012

hier zu treffen.
Ich bitte um frühzeitige Terminierung (bis spätestens Freitag davor).
Sollte keine Anfrage bestehen, werde ich mein Wochenende Zuhause genießen ;)

Liebe Grüße, Karin

Am 28.01.2012 war ich eingeladen zum Seminartag für erwachsene Muskelerkrankte in Würzburg.

Julian Wendel hatte mich im Internet in verschiedenen Foren entdeckt und mich eingeladen, als “Fachfrau” daran teil zu nehmen.
Die Planung war aus meiner Sicht reibungslos verlaufen und ich freute mich sehr darauf.
Die schriftliche Einladung klang vielversprechend und machte mich neugierig. Ich habe Konkretes und Persönliches entfernt, da der Termin bereits verstrichen ist.

Ich traf gegen 14.15h in Würzburg ein und stieß zu den in gemütlicher Runde bei Pizza und Getränken pausierenden Teilnehmern und deren Begleitern.
So hatten wir Gelegenheit, uns ungezwungen kennen zu lernen und ins Gespräch zu kommen.

Leider hatten die beiden angemeldeten Frauen kurzfristig abgesagt.
Es wäre sicherlich facettenreicher geworden, wenn auch einmal Frauen die Möglichkeit hätten nutzen können, sich zu ihrer Sicht von Sexualität zu äußern.

Unser geplantes Ende gegen 17h wurde durch immer neue Themen, Fragen und Überlegungen weit nach hinten hinaus geschoben und wir waren uns einig, daß ein solches Treffen unbedingt wiederholt werden sollte – auch wenn selbst dann der Gesprächstoff sicherlich nicht aus gehen wird.

Julian würde sich freuen, wenn interessierte Menschen mit Muskelerkrankungen sich per Mail zu Wort melden, damit er vielleicht schon bald ein zweites Seminar planen kann.

Mail an Julian

Ich danke für den interessanten, angenehmen und schönen Nachmittag mit aufgeschlossenen, netten Menschen.
Liebe Grüße, Karin

Ich hab doch wieder mal richtig gute Arbeit geleistet…  :(

Da hab ich gestern in einem Anflug von Aufräum-Wahn gedacht, ich könnte doch auch mal wieder mein Laptop “aufräumen”…
Ich kann nur jedem der keine Ahnung hat anraten, die Finger weg zu lassen von sowas.

Logisch…. man redet sich ein und hofft inständig, daß man irgendwo doch weiß, was man tut.
Man hofft, daß schon alles gut gehen wird und anschließend alles besser ist.

Hmpf….
Heute Morgen dann sagt mir mein PC, daß ich die Auswahl hätte zwischen F1 und F2 – was auch immer er mir in Englisch zu sagen versuchte – ich habs jedenfalls nicht verstanden.
Beim 2. und 3. Versuch ihn hochzufahren kam genau das selbe Ergebnis.
Hm….Bios und wie auch immer die Innereien eines Laptops heißen mögen sind mir leider Böhmische Dörfer….
Ich hab dann beschlossen, seine Arbeitsverweigerung zu akzeptieren und mir auf die Schultern zu klopfen – Aufräumen erfolgreich abgeschlossen. Nichts wird mehr gefunden und alles Wichtige ist verräumt oder weg geworfen.

Ich hab dann gegen 10h den Herrn erreicht, in dessen Laden ich vor fast 3 Jahren das Lapi gekauft hatte und um Hilfe gebeten.
Und wie das dann ja immer so ist – unter “Anleitung” fuhr er dann auch problemlos hoch.

Ok – in Anbetracht der Tatsache, daß mein Laptop nun seit bald 3 Jahren ohne jede Inspektion, Pflege und update zuverlässig gelaufen ist, hab ich dann doch einen Termin vereinbart, damit er sich einmal wohlwollend kümmern kann, daß das Gerät auch die nächsten 3 Jahre zuverlässig läuft.
Auch in Anbetracht der Tatsache, daß ich später dann festgestellt habe, daß ich mir zumindest meinen kompletten “sound” zerschossen hab.
Aber nun dudelt wenigstens kein Ping oder Klong unverhofft aus der Ecke – aber halt auch keine Musik mehr….

Radio kann ich dennoch bieten bis zur Instandsetzung meiner üblichen Hintergrundmusik. Und ab nächsten Donnerstag (nicht morgen) ist dann auch wieder alles wie gehabt.

Ich bin am Mittwoch, den 01. Februar 2012 nicht hier.
Ich habe privat in Heilbronn zu tun; bin nicht buchbar – und lasse auf dem Weg dann auch gleich das Laptop warten.

Ah – und nachdem ich diesen Text ja eigentlich schon heute Früh publizieren wollte….. Sollte jemandem aufgefallen sein, daß heute zeitweise meine Seiten entweder gänzlich off waren oder teils irgendwie unzuverlässig funktioniert haben:
Mein Hoster hatte heute Serverumzug.
Und ich möchte mich bedanken, daß das doch richtig gut geklappt hat.
Es dürfte jetzt alles wieder genau so zuverlässig laufen, wie bisher.

Liebe Grüße, Karin

Tja…. da sitz ich nun und weiß nicht recht, was ich schreiben soll….

Der Dozent an der HEP-Schule in Schwäbisch Hall, welchen ich nun bereits das 3.Mal im Unterricht begleiten durfte war ganz neugierig, ob und was ich wohl dieses Mal über den Unterricht schreiben werde.
Es war im Jahr 2009, als ich das erste Mal in diesen Unterricht eingeladen wurde.
Während der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger (HEP) findet im 2.Lehrjahr ein größerer Block mit dem Thema Sexualität statt.
Es wird beleuchtet, wie die eigene Sexualität entwickelt und definiert wird; sie Einfluß darauf nimmt, auf welche Weise man der Sexualität der Menschen mit Unterstützungsbedarf (neues Wort für “Menschen mit Behinderung”, das meiner Meinung nach auch hierdurch besser trifft, da somit auch Menschen includiert sind, welche nicht durch eine Behinderung, sondern auch durch eine andere Art von Einschränkung vielleicht auch nur zeitweise Unterstützung benötigen) begegnet und mit ihr umzugehen vermag.

2009 und 2010 fand dieser Themenblock im Juni statt und es war mir eine große Bereicherung, dort zu sein.
Im Jahrgang 20011/12 wurde umstrukturiert und der Block wurde weiter nach hinten im Lehrjahr geschoben – sodaß ich also nicht im Juni 11, sondern nun erst im Januar 2012 wieder eingeladen wurde.
Ich hatte befürchtet, dieser Besuch müsse ausfallen wegen Winterwetter – aber ich hatte Dusel dieses Jahr :)

Es ist immer wieder spannend.
Jede Klasse ist irgendwie anders.
Die Fragen, welche aufkommen sind unterschiedlich.
Auch kam ich dieses Jahr einfach aufgrund der langen Anfahrt von Offenbach eher spät in den Unterricht.
Die “Aufwärmphase” war kürzer und die Zigarettenpausen seltener.
So konnten die Schüler mich nur selten draußen erwischen, um mich von Auge zu Auge mit eher persönlichen Fragen anzusprechen.

Toll war es allemal.
Welch ein Schritt; welch eine große Chance – und für mich persönlich ein gelebtes Symbol christlicher Nächstenliebe und praktizierter Offenheit des Herzens – was hier von einer diakonisch geführten Lehrstätte umgesetzt wird.
Ich freue mich sehr, dort auf Dozenten, einen Schulleiter und andere Menschen zu treffen, die bereit und fähig sind, zu hinterfragen; zu verstehen; zu beleuchten und Brücken zu bauen, anstatt Grenzwälle.

Und auch darüber, das erste Mal Mails von Schülern bekommen zu haben, in welchen ich dann doch noch Fragen klären konnte, die im Unterricht zu kurz gekommen waren.
Ich danke für den schönen, bereichernden Tag im Unterricht und freue mich heute schon aufs nächste Jahr.
Mit herzlichen Grüßen nach Schwäbisch Hall

Karin

Hier noch schnell eine Zwischendurch – Info:

Ich denke, ich werde heute Vormittag dann tatsächlich so weit fertig mit meinem Appartement :)

Mit allem, das vorhanden gewesen war, hat es sich schon um Vieles zum Gemütlicheren verändert und ich freu mich unglaublich, daß ich es endlich realisieren konnte.
Nun fehlen mir noch Dinge wie neue Handtücher oder Vorhänge, um die “alten” ersetzen zu können – aber so hab ich noch länger Freude daran, meine Wohnung “wachsen” zu sehen.
Deko in den Blau- und Grüntönen meiner Homepage will erst mal gefunden werden ;)
Die eine oder andere Pflanze mußte bei den 11 Tagen unter der Folie Federn lassen und vieles hab ich auch schlicht entsorgt.

Meine Wohnung riecht jetzt derart gut, daß ich es noch nicht gewagt habe, darin zu rauchen.
Ich gehe nun  zum Rauchen nach draußen – was auch die Menge der Zigaretten reduziert. :)
Das kommt nicht nur mir, sondern auch den Nichtrauchergästen zu Gute.

Nichtsdestotrotz habe ich bislang gerne mal mit einem Gast hier gesessen und beim Termin die eine oder zweite Zigarette gemeinsam geraucht.
Dies wird auch so bleiben.
Nur keine Scheu, mal nach dem Aschenbecher zu fragen – ich hab sie noch ;)

******************************************************************************************

Am Montag, dem 9. Januar 2012 bin ich nicht da.
Ich bin nun zum 3. Mal nach Schwäbisch Hall in die HEP-Schule eingeladen und werde den ganzen Tag unterwegs sein.
Ab Dienstag geht es dann weiter wie gewohnt.

Liebe Grüße, Karin

wünsche ich Euch allen :)

Ich bin wohlbehalten zurück.
Aufgrund der Tatsache, daß mein Maler etwas länger benötigt hat, um das Appartement zu verschönern, konnte ich erst am Montag Nachmittag hier die ersten Schritte tun.

Das Einrichten und Putzen wird somit noch ein wenig andauern.
Ich bin deshalb u.U. etwas schwerer zu erreichen.

Stammgäste, die sich an Chaos nicht stören, sind mir bereits herzlich Willkommen.
Alles was man dringend benötigt, ist bereits zu gebrauchen. :)

Herzliche Grüße, Karin

Tja….zugegeben… wenn man gerade zum Fenster hinaus schaut und das nasse, eklige, windige Regenschmuddeligittwetter sieht, mag man wohl am liebsten Zuhause bleiben.
Schön den Kamin anzünden, sich unter eine Decke kuscheln und *schnipps* nach dem Ober rufen, der den Glühwein serviert.

Von Weihnachten merke ich zumindest dieses Jahr bisher noch nichts…..
Aber ich denke, es ist an der Zeit Euch hier rechtzeitig zu informieren, ob und wie ich denn wohl um den Jahreswechsel erreichbar bin :)

Bitte sehr ;)

Montag, 19.12. ab gegen 12h bis 18h hier
Dienstag, 20.12. bis Donnerstag 22.12. ganz normal ab 11h bis 18h

Und da ich eben erfahren habe, daß es nun endlich soweit ist mit meiner Renovierung, bin ich dann ab 23.12. über und nach Weihnachten, incl. Sylvester nicht hier.
- Also nutzt die letzten Tage vor Weihnachten noch, wenn ihr mich gerne vor den Feiertagen nochmal sehen wollt.


Ich freue mich unglaublich darauf, dann ab 2. Januar 2012 meine lieben Gäste in einer frisch renovierten Wohnung wieder begrüßen zu dürfen.

Ich wünsche Euch allen frohe Weihnachtstage mit lieben Menschen und von Herzen einen guten Rutsch in ein supertolles neues Jahr.

Karin

 

Es ist schon eigenartig…..
Früher gab es das nicht.
Früher wäre kein Gast auch nur auf die Idee gekommen, einer Sexworkerin ins Gesicht zu fassen; sie dort küssen zu wollen oder streicheln – schon garnicht ein völlig fremder Mann, der sich bereits an der Eingangstüre direkt auf das Gesicht der Öffnenden stürzt, um sofort und ohne Zeitverlust mit Anlauf die erste klare Grenze zu überrennen.
Auch wäre kein Mann auf die Idee gekommen, die Dienstleisterin an den Haaren zu packen um sie nach unten zu befördern oder ihr die Zunge ins Ohr zu bohren um auch dort irgend Etwas von ihr auszusaugen….
Heute passiert dies immer öfter und immer selbstverständlicher.

Ich hatte es einige Monate auf meiner Homepage stehen – nachdem ein besonders fordernder und grenzenloser Mann mich pöbelnd darauf hingewiesen hatte, daß “sowas” auf einer Homepage zu stehen hat. (Vermutlich damit es auch Männer wie er begreifen können, die von alleine keinen Anstand besitzen)
Eine ganze Weile hatte ich dort dann klar formuliert, daß ich keine Berührungen am Kopf wünsche.

Aber es stimmt so doch garnicht.
Und es hat all jene liebevolle und zärtliche Gäste irritiert und erschreckt, welche ich doch sehr gerne bei mir habe und deren Liebkosungen ich durchaus schätze.

Warum fällt es manchen Männern heute so schwer, Grenzen (an)zu erkennen und sich auch einmal in ihr Gegenüber einzufühlen?!
Bedeutet Dienstleisterin zu sein heute tatsächlich, völlig und komplett käuflich zu sein?
Und selbst wenn dies so wäre – gilt ein “Kaufvertrag” nicht erst dann als abgeschlossen, wenn man sich einig ist und das Honorar bereits bezahlt wurde?
Glauben manche wirklich, daß man mit Geld alles kaufen kann????
Sind es die sehr freizügigen Gepflogenheiten in vielen Clubs, die Männer dazu veranlassen zu glauben, daß das so auch in Privatwohnungen funktioniert?

(Kostenloses) Anblasen auf dem Sofa im öffentlichen Bereich – vor der klaren Einigung zum Zimmergang?!
Küssen als Standardleistung?!
Einfach mal der Reihe nach die Frauen anfassen, um zu sehen, ob sie auch “frisch” sind und dann erst die 150ste davon mit aufs Zimmer zu nehmen?!

Ich weiß, daß es Männer gibt, welche mit mir absolut konform gehen.
Männer, die sich bei mir wohl fühlen; mich als herzlich und warm empfinden und die uns beiden die Zeit geben, daß sich Vertrauen aufbauen kann und man sich miteinander und aufeinander einzulassen vermag.
Männer, welche auch selbst ein bißchen Zeit möchten, um sich entspannen und öffnen zu können.
Und die selbst Grenzen besitzen, derer Beachtung und Respekt sie wünschen.

Jenen Männern braucht man nicht vor Augen zu führen, wie sie sich fühlen würden, wenn irgendeine völlig fremde Frau ihnen direkt um den Hals fallen; ihr Gesicht küssen und nach ihrem Geschlecht greifen würde.
Aber manchem Mann täte dies gut.
Nein, nicht die Vorstellung von der absoluten, hypersexy nymphomanen Traumfrau an der Tür. Sondern von irgendeiner stinknormalen Frau – gerne auch mit Mundgeruch, die ihm noch nicht mal die Zeit gibt, daß man sie erst mal richtig ansehen; guten Tag sagen oder anderweitige Kennenlern-Floskeln austauschen könnte.

Ich weiß, daß ich völlig aus der üblichen Rolle einer üblichen Prostituierten falle.
Und ich tue dies bewußt und auch sehr deutlich.
Ich lege Wert auf gegenseitigen Respekt und Achtung. Ebenso wie darauf, daß auf beiden Seiten bestehende Grenzen respektiert werden.
Ich mag Männer sehr gerne – und ich wünsche mir, daß dies auch so bleibt.

Ich biete keinen Standard; kein “normal halt” und mein Honorar bedient keine sexuelle Handlung, sondern meine Zeit.
Und wer meine Homepage je bewußt und ausgiebig gelesen hat, hat sicher auch gesehen, daß “Geschlechtsverkehr” in meinem Angebot überhaupt nicht erwähnt wird.

Dennoch gehen viele automatisch davon aus – ich bin ja Sexworkerin….

Es ist noch nicht allzulange her, da hatte ich einmal nicht auf mein (leider zu diffuses) Bauchgefühl gehört und einen Mann zu mir eingeladen, der mir dann auch schon an der Türe direkt ins Gesicht wollte.
Er lies mich an der Türe stehen und eilte zu meinem Sofa, wo er sich auf meinen (offensichtlichen) Platz setzte und versuchte, weitere Grenzen zu übergehen.
Nein, Freunde wurden wir nicht.
Aber dafür bekam ich dann kurz darauf eine Mail von ihm, in der er mich beschimpfte und sagte, meine Homepage wäre fake.
Nichts davon würde stimmen und ich solle doch ehrlicher sein.

Manchmal drängt sich mir einfach der Verdacht auf, daß manche Menschen es präferieren, nur das zu lesen, was sie lesen wollen – und nicht wahr zu nehmen, was sie betreffen könnte.
Was leider oft auch andersherum passiert – wenn die scheueren und vorsichtigeren Männer Angst haben, sie könnten mir nicht genügen (was auch schon vorkam).

Ich möchte mich hier gerne einfach mal bedanken.
Bei all jenen Männern, die sich bei mir aufgehoben fühlen und “ein bißchen wie Daheim”.
Bei all jenen, die sich nach langem Zögern und wiederholtem Homepage-lesen dann doch getraut haben, mich anzurufen.
Bei jenen, die oft mehrere hundert Kilometer auf sich nehmen, um mich doch wenigstens ab und zu (wieder) sehen zu können und jenen, die “ums Eck” wohnen und gerne mal spontan bei mir kurz rein sehen.

Ich bin glücklich, daß es Männer gibt, welche zu mir passen; mich zu schätzen wissen und mich respektieren wie ich bin.
Danke, daß ihr seid wie ihr seid und daß ich sein darf, wer ich bin.
Karin

P.S.:
Und nein, Geschlechtsverkehr ist sicherlich nicht ausgeschlossen. Ich biete ihn durchaus an.
Aber eben nicht als “selbstverständliche Standardleistung”, sondern etwas das sich als gerade passend ergeben kann – oder eben auch nicht.

 

Wie ja gänzlich offensichtlich ist, konnte ich mich nimmer zusammen reißen und hab meine Homepage mit neuem layout ins Netz gestellt.

Zugegeben – weder neue Fotos, noch Renovierung sind bisher realisiert.
Aber gut, das kostet Zeit und Geld und braucht manchmal einfach ein bißchen länger, als geistige Werte.

Ich hab ein bißchen was weg gelassen auf meinen Seiten und ein bißchen dazu gemacht.
Die Links sind ausgemistet worden und die Schrift mit Arial nun wieder deutlicher lesbar.

Ich habe versucht, meine Vorstellung von Sexwork in klarere Worte zu fassen und Menschen Mut zu machen, sich zu trauen.
Alle meine bisherigen Gäste sind mir selbstverständlich auch weiterhin Willkommen und ich freue mich auch auf neue, fremde Gäste, die sich von meiner Philosophie des offenen Miteinanders weit ab vom gängigen Klischee des Rotlichts angesprochen fühlen.

Ich hoffe, meine Seite in Kürze mit aktuellen Fotos erweitern zu können.
Da ich mich aber in den letzten Jahren nicht verändert habe, sehe ich derzeit für jene Gäste die ich ansprechen möchte, kein Problem darin.
Ich würde mich sehr über Meinungen und feedback zu der neuen Seite freuen.
Herzliche Grüße, Karin

Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten der Menschen ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte, schlug der Wahnsinn, wie immer sehr gewitzt vor: “Lasst uns Verstecken spielen!” Die Intrige hob die Augenbraue, und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten und fragte: “Verstecken? Was ist das?” “Das ist ein Spiel”, sagte der Wahnsinn. “Ich verstecke mein Gesicht und fange an zu zählen, von eins bis Tausend.
Inzwischen versteckt ihr euch. Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der erste von euch, den ich finde meinen Platz einnehmen um das Spiel danach fortzusetzen”. Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude. Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit, die sonst keine Interessen hatte, machte mit. Aber nicht alle wollten teilnehmen: Die Wahrheit bevorzugte es, sich nicht zu verstecken, wozu? Zum Schluss würde man sie immer entdecken und der Stolz meinte, dass es ein dummes Spiel wäre (im Grunde ärgerte er sich, dass die Idee nicht von ihm kam) und die Feigheit zog vor, nichts zu riskieren. “Eins.., zwei….,drei …vier….”, der Wahnsinn begann zu zählen.

Als erste versteckte sich die Trägheit, die sich wie immer hinter den ersten Stein fallen ließ. Der Glaube stieg zum Himmel empor und die Eifersucht versteckte sich hinter dem Schatten des Triumphes, der es aus eigener Kraft geschafft hatte, bis zur höchsten Baumkrone zu gelangen. Die Großzügigkeit schaffte es kaum sich zu verstecken, da sie bei allen Verstecken, die sie ausfindig machte, glaubte, ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.
Ein kristallklarer See… ideal für die Schönheit. Der Spalt eines Baumes… ideal für die Angst. Der Flug eines Schmetterlings… das Beste für die Wolllust.
Ein Windstoss… großartig für die Freiheit… und sie versteckte sich auf einem Sonnenstrahl.
Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort, luftig, gemütlich… aber nur für ihn allein. Die Lüge versteckte sich im Meeresgrund (stimmt nicht, in Wirklichkeit versteckte sie sich hinter dem Regenbogen). Die Leidenschaft und das Verlangen, im Zentrum des Vulkans.
Die Vergesslichkeit… ich habe vergessen wo sie sich versteckte, aber das ist nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn 999 zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden. Alle Plätze schienen besetzt zu sein… bis sie den Rosenstrauch erblickte und gerührt entschloss, sich in seinen Blüten zu verstecken. “Ein Tausend”, zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit, nur drei Schritte vom ersten Stein entfernt. Danach hörte man den Glauben, der mit Gott im Himmel über Theologie diskutierte. Die Leidenschaft und das Verlangen hörte man im Vulkan vibrieren.
In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht und so natürlich auch den Triumph. Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen, ganz allein kam er aus seinem Versteck, das sich als Bienennest herausstellte.

Vom vielen Laufen empfand er Durst und als er sich dem See näherte, entdeckte er die Schönheit. Mit dem Zweifel war es noch einfacher, er fand ihn auf einem Zaun sitzend, da dieser sich nicht entscheiden konnte, auf welcher Seite er sich verstecken sollte.
So fand er einem nach dem anderen. Das Talent hinter dem frischen Gras, die Angst in einer dunklen Höhle, die Lüge hinter dem Regenbogen (stimmt nicht, sie war im Meeresgrund) und sogar die Vergesslichkeit… die schon wieder vergessen hatte, dass sie Verstecken spielte.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.
Der Wahnsinn suchte hinter jedem Baum, in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen. Mit einem Stöckchen fing er an die Zweige zu bewegen, als auf einmal ein schmerzlicher Schrei aufkam.
Die Dornen hatten der Liebe die Augen ausgestochen.
Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht, wie er seine Tat wieder gut machen sollte. Er weinte, entschuldigte sich bei ihr und versprach der Liebe, für immer ihr Begleiter zu sein.
Seit dieser Zeit, seitdem das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde, ist die Liebe blind und der Wahnsinn immer ihr Begleiter.
(unbekannt)

 

Quelle:
Ich habe diese Geschichte in einem Blog gefunden und möchte ihn hier gerne verlinken.

Archiv
Aktivitäten ;)
Februar 2012
M D M D F S S
« Jan    
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
272829  
Mein Lieblingsfotograf
fetograf

fetograf, Karlsruhe